Allgemeine Berichte | 19.08.2015

Ortsverband des deutschen Amateur-Radio-Clubs K 30 „Linzer Höhe“ feierte 40. Geburtstag

Zum Jubiläum den Kontakt mit 40 Leuchtürmen und Feuerschiffen gesucht

Bei seinem Fieldday im Vettschoßer Vereinhaus hatte der Radio-Club K 30 auch ein City-Band-Museum aufgebaut. DL

Vettelschoß. „Hier ruft Delta-Lima-Oscar-November-Sierra-Whisky!“ Unter diesem Rufzeichen meldet sich der Ortsverband des deutschen Amateur-Radio-Clubs K 30 „Linzer Höhe“ und versucht jeden zweiten Donnerstag ab 20 Uhr vom Kalenborner Bürgerhaus in der Bernhardtstraße auf den Frequenzen 145,5625 MHz simplex, 438,675 MHz via DB0MYK sowie 3,770 MHz Kontakt mit mehr als zwei Millionen Funkamateuren in der ganzen Welt aufzunehmen. Gegründet worden ist der Ortsverband Linzer Höhe am 3. Januar 1975 in der Gaststätte Kagel in Kretzhaus, erinnerte sich der Vorsitzende Hermann Schmidt, unter Funkern besser als DL3WS bekannt, beim Sommerfest des Vereins am Wochenende. Unter dem ersten Vorsitzenden Karl Stüber habe der junge Verband zunächst nur die acht Gründungsmitglieder umfasst, aktuell zählt der Verein rund 30 Mitglieder, darunter auch der erst neunmonatige Daniel, der Sohn des 2. Vorsitzenden Richard Muesch (DD1PA), der im zarten Alter von nur drei Wochen jüngster Funker der Linzer Höhe wurde.

„Unser 35-jähriges Bestehen haben wir zusammen mit den Freunden vom Duisburger Amateurfunkverein beim Fieldday auf der Erpeler Ley gefeiert. An unserem 40. Geburtstag sind wir an diesem Wochenende ins Vettelschoßer Vereinshaus am Willscheider Berg gezogen“, erzählte Hermann Schmidt. Und da zur gleichen Zeit das sogenannte „Internationale Lighthouse and Lightship Weekend“ stattfinden würde, habe man sich das Ziel gesetzt, ab Samstagvormittag dem Geburtstag entsprechend 40 Leuchttürme und Feuerschiffe anzufunken. „Die Abstrahlung Richtung Osten ist heute erheblich besser, aber da gibt es leider weniger Leuchttürme“, bedauerte der Vorsitzende. Erreicht hätten die Funker bislang knapp 20 Kollegen auf Leuchttürmen und Feuerschiffen in Dänemark, Schweden und Island, ja sogar hoch oben im schottischen Aberdeen. „Bis Sonntagnachmittag werden wir das gesteckte Ziel aber noch erreichen“, zeigte er sich zuversichtlich.

Verein baute eigenes CB-Funk-Museum auf

Währenddessen kümmerten sich Paul Marten (DL1KY) und sein Vereinskamerad Peter Nowotny (DB7KB) um das von ihnen aufgebaute CB-Funk-Museum mit Geräten aus den Anfangsjahren ihres Vereins. „Es ist schon hoch interessant, welche technische Entwicklungen das Funken durchlaufen hat“, so Hermann Schmidt. Kontakte rund um die Erde aufbauen müsse schon möglich sein, wenn man junge Leute für dieses Hobby begeistern wolle. „Ansonsten könnten wir nicht gegen Facebook und die übrigen sozialen Netzwerke im Internet bestehen.“ Im Gegensatz zu diesen fasziniere aber das Funken durch den engen Kontakt mit der modernen Technik.

Hobby erfordert und vertieft vielfältige Kenntnisse

Im Vergleich mit dem Internet erscheine das Funken zwar vielen wie eine Kommunikation von vorgestern. Der erfolgreiche Kontakt etwa mit einem Kollegen aus Übersee liege aber am Ende eines langen Prozesses. „Der spannende Weg dorthin ist für uns das Ziel“, so Hermann Schmidt. Außerdem vertiefe dieses Hobby Kenntnisse aus der Physik, der Mathematik sowie der Geografie und trage zum Erlernen von Fremdsprachen bei, von der Förderung sozialer Kontakte bis hin zur weltweiten Völkerverständigung ganz zu schweigen, schwärmten Schmidt und seine Vereinskameraden am Willscheider Bergsee.

Bei seinem Fieldday im Vettschoßer Vereinhaus hatte der Radio-Club K 30 auch ein City-Band-Museum aufgebaut. Foto: DL

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