Sportverein 1919 Ochtendung
Der Schuss ging noch stärker nach hinten los als vor zwei Jahren
Ochtendung. Keine Zeit, um den Kopf in den Sand zu stecken, hatten die für den Spielbetrieb Verantwortlichen des SV Ochtendung nach dem neuerlichen Abstieg in die Kreisliga C. Jörg Jülich und Stefan Krämer drücken es so aus: „Wenn wir jetzt nicht versuchen, mit frischem Wind durchzustarten, wann dann?“ Sie hatten sich erhofft, nach dem Zwischenspiel in der Kreisliga C und dem direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga B in der Runde 2014/2015 genügend Motivation im Team und im Umfeld für eine gefestigte Runde in der Kreisliga B vorzufinden. Der Schuss ging aber noch stärker nach hinten los als beim Abstieg zwei Jahre zuvor. „Auch wenn wir jetzt mehr als ein Jahr in der Kreisliga C verbringen, ein Neuaufbau muss viele eigene junge Kräfte einbeziehen, die uns perspektivisch eine dauerhafte Basis gewährleisten. Da ist kurzfristiger Erfolg nicht das unbedingte Ziel“, so Jörg Jülich.
Demgemäß führte er mit seinen Mitstreitern viele Gespräche mit bisherigen „Edelreservisten“, um sie, natürlich in Verbindung mit einigen verbliebenen Korsettstangen des Teams, zu einem gemeinsamen Neuanfang zu bewegen. „Wie unsere Bemühungen fruchten, müssen wir abwarten, für uns entscheidend ist primär, dass wir einen sich festigenden Spielerkader zusammenbringen.Eine Weiche ist gestellt: Die Heimspiele werden wieder am späten Samstagnachmittag ausgetragen, dann bleiben zumindest alle zwei Wochen die Sonntage sportfrei, das favorisiert der ein oder andere schon“, fasst Krämer zusammen.
Die D-Junioren der JSG Saffig/Ochtendung können eine sehr positive Bilanz der Frühjahrsrunde 2015 ziehen. Mit 18 Punkten aus acht Spielen und einem Trefferverhältnis von 37:17 Toren erspielten sie sich mit sechs Punkten Vorsprung auf die drittplatzierte SG Mendig den zweiten Tabellenplatz der Abschlusstabelle der Kreisklasse 5.
