Politik | 21.05.2013

Leserbrief zum Bericht der CDU „Vereinsheim und Kinderspielplätze“

Es gab genug Zeit zum Handeln

Polch. Die CDU Polch versucht den Bürgerinnen und Bürgern glaubhaft zu machen, dass in der Stadt in Bezug auf Vereinsräume und Spielplätze unhaltbare Zustände herrschen.

Verlangt wird das seit Jahren diskutierte Vereinsheim. Sicher erinnert sich noch mancher an den geplanten Neubau am Forum Polch, der mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt, im Rahmen des Konjunkturprogramms der Bundesregierung hätte errichtet werden sollen. Diesem Vorhaben wurde die Förderung versagt, weshalb es vom jetzigen Stadtbürgermeister nicht mehr realisiert werden konnte. Er hat aber stattdessen vorgeschlagen die ehemalige Gaststätte „Zum Stern“ zu einem Vereinsheim umzugestalten, in dem alle Vereine, die einen Bedarf haben, diesen hätten decken können. Die Vereine hätten sich dabei selbst in ihren Räumlichkeiten organisieren können.

Diesem Vorschlag wurde auch von der CDU eine Absage erteilt. Ein weiterer Punkt sind die Kinderspielplätze, deren Zustand angeprangert wird. Auch hier muss die Frage erlaubt sein, warum gerade jetzt der Zustand der Spielplätze die Gemüter der CDU so derart erregt. Waren nicht unter dem CDU-Vorgänger des jetzigen Stadtbürgermeisters 16 Jahre Zeit, die Spielplätze in einem vernünftigen Zustand zu halten. Hinzu kommt, dass eine Besichtigung der Plätze mit allen Fraktionen erfolgt ist und einvernehmlich eine Prioritätenliste erstellt wurde. In den letzten vier Jahren sind die Außenspielgelände der KITA Backhaus, am Kinderhort am Hans-Baulig-Platz und am Polcher Bahnhof völlig neu gestaltet worden und eine Reihe weiterer Spielgeräte wurden saniert. Der Spielplatz im Freizeitpark, der sich im Besitz der katholischen Kirche befindet, steht im kommenden Jahr auf der Agenda. Es wäre jedoch wünschenswert, vorher mit dem Bistum eine Einigung über den weiteren Pachtverlauf des Parks treffen zu können.

Robert Brand, Fraktionssprecher der SPD im Stadtrat Polch

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Jubiläum
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Azubispots Bad Neuenahr-Ahrweiler
schlüsselfertiger Badausbau
Haus und Gartenparadies
Kirmes in Kripp vom 16. – 19.05.25
Brunnenfest Bad Breisig
Brunnenfest Bad Breisig
Tag der offenen Tür FFW Burgbrohl
Empfohlene Artikel
Die Kommunalaufsicht hat nun ihren Bericht hinsichtlich der Aufwandsentschädigungen der beiden Beigeordneten vorgestellt.
996

Kruft. In der Ortsgemeinde Kruft wird seit Wochen über die Aufwandsentschädigungen diskutiert, die die Beigeordneten Bernd Schumacher und Sandra Rheindorf-Weber für ihren ehrenamtlichen Einsatz erhalten haben. In dieser Woche wurde hierzu ein Bericht der bei der Kreisverwaltung angesiedelten Kommunalaufsicht vorgestellt. Dieser kommt zu dem eindeutigen Ergebnis, dass die in Kruft praktizierte Aufgabenteilung zwischen dem Ortsbürgermeister und den beiden Beigeordneten rechtmäßig ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Einsatz in der Innenstadt von Sinzig. Foto: privat
225

Hohes Polizeiaufkommen nach Banküberfall in Sinzig:

„Es war fast wie nach der Flut“

Sinzig. Am heutigen Freitag sorgt der Banküberfall mit anschließender Geiselnahme in der Innenstadt bundesweit für Schlagzeilen – und versetzt die Stadt in große Unruhe. Aufgrund des umfangreichen Polizeieinsatzes war nicht nur die Verkehrslage angespannt. Vor allem die unmittelbaren Nachbarn der betroffenen Volksbank-Filiale bekamen die Auswirkungen der Tat unmittelbar zu spüren.

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Image Anzeige
Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus
Anzeige 35-jähriges Jubiläum
10 Jahre NoWi Bau
10 Jahre NoWi
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Media-Auftrag 2026/27
Titel
Nachruf-Anzeige Andreas Meyer
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, Mai 2026
Vatertag
Titelanzeige KW 19
Kirmes in Kripp
Brunnenfest in Bad Breisig
Tag der offenen Tür FFW Burgbrohl
Brunnenfest Bad Breisig