Große Sitzung der „Kooperation Gappenacher Karneval“
„Et Botterblömche“ alias Joachim Einig hatte wie so oft die Lacher auf seiner Seite
Gappenach. Über 170 Narren vom ganzen Maifeld hatten sich bei der 55. Fasenachtssitzung der „Kooperation Gappenacher Karneval“ im ausverkauften Gemeindehaus eingefunden. Sitzungspräsident Thomas Probstfeld, der schon zum achten Mal durch das närrische Programm führte, begrüßte gemeinsam mit seinen Komiteemitgliedern Sandra und Christoph Lang, Astrid Hartkop und Thomas Adams das bestens aufgelegte Saalpublikum.
Die KG Rot-Weiß Münstermaifeld bildete zusammen mit den Meensterer Möhnen den ersten Programmpunkt des Abends. Obermöhn Michaela I. vom Nordseestrand ins Burgenland nahm gemeinsam mit ihrem Elferrat das Publikum musikalisch mit auf eine Reise über das Maifeld und sorgte sofort für gute Stimmung.
Als Gastgeschenk hatte sie ihr Tanzmariechen Barbara Noll mitgebracht. Als Schlümpfe verkleidet, zeigten die „Gappenacher Girls“ (Anne Dienstberg, Luisa Heinemann, Jana Hörsch, Annika Kaufmann, Laura Marzinzik und Pia Zimmermann) dem Publikum einen tollen Tanz.
Vom „Närrischen Corps Blau-Weiß“ aus Koblenz-Niederberg kamen die rockenden Hühner nach Gappenach.
Sie tanzten Rock ’n‘ Roll im Hühnerstall und begeisterten die Narren. 21 toll kostümierte Tänzerinnen sorgten für mächtig viel Stimmung in der Narrhalla.
Auch die Mertlocher Möhnen mit Obermöhn Doris I. die lachende Burhex kamen zu Besuch und gratulierten zum Jubiläum. Auch sie hatten ein Gastgeschenk mitgebracht.
Lea Englisch und Catharina Scherhag boten einen sehr schönen Tanz. Der Vorstand der Katholischen Frauengemeinschaft Gappenach zeigte, wie er seinen Beruf im Alltag - mit körperlicher Betätigung - ausübt. Ein äußerst lustiger Vortrag von Dorothee Endres, Elke Hörsch, Ruth Hörsch, Andrea Kaufmann, Bettina Marzinzik, Doris Pütz und Silvia Rudolph. Anschließend gab Dennis Lohner vom Naunheimer Carnevalsverein mehrere Lieder zum Besten und sorgte somit für Stimmung pur im Gappenacher Gemeindehaus. „Et Botterblömche“ alias Joachim Einig hatte - wie schon seit vielen Jahren - mit seiner grandiosen Büttenrede, in der er einzelne Gappenacher Bürger aufs Korn nahm, die Lacher auf seiner Seite.
Der absolute Höhepunkt der ersten Hälfte war das „Gappenacher Männerballett“, das sich zum Jubiläum mit ehemaligen Tänzern verstärkt hatte und ein Medley ihrer vergangenen Tänze präsentierte. Hierzu zogen sich die 14 Tänzer viermal um und brachten die Narrhalla zum Beben. Es tanzten: Hermann Arens, Oliver Fuhs-Rudolph, Stefan Gilles (junior), Stefan Gilles (senior), Dieter Hörsch, Harald Hörsch, Stefan Hörsch, Thomas Kaufmann, Lothar Laux, Thomas Probstfeld, Rolf Seul, Alexander Wierschem, Harald Wolf und Bernd Zimmermann. Einstudiert wurde der Tanz von Steffi Zimmermann mit Unterstützung von Ruth Hörsch.
Nach der Pause sorgten die Bettgeschichten von Harald Hörsch und Stefan Hörsch für viele Lacher im Saal. Ihr Revival-Sketch „Leevje“ von vor 23 Jahren war ein hervorragender Vortrag. Ein absoluter „Kracher“ stellte das Märchen „Aschenbrödel“ dar. Erzählerin Steffi Zimmermann verlas die Geschichte, bei der „Aschenbrödel“ (Silvia Böhm) trotz der großen Eifersucht von den „hässlichen Schwestern“ (Barbara Hertz und Susanna Trapp) mit Hilfe der „guten Fee“ (Ruth Hörsch) ihren „schönen Prinz“ (Thomas Kaufmann) fand.
Mit atemberaubenden Kostümen zeigten die „Dreamgirls“ der „Ewig jungen Möhnen“ aus Welling einen äußerst sehenswerten Showtanz. Zum ersten Mal standen Sarah und Sascha Arndt, ein Tanzpaar aus Bendorf, auf der Gappenacher Bühne und boten eine tolle tänzerische Leistung. Sie konnten in der Vergangenheit bereits viele Meistertitel erringen. Im grandiosen Finale sorgte das von Hella Hörsch und Michelle Seul trainierte Gappenacher Jugend-Männerballett (es tanzten: Felix Alsbach, Jonas Heinrich, Max Kaufmann, Jannik Klee, Marvin Marzinzik, Maurice Seul und Leo Zimmermann) als „Tarzan und Jane“ mit aktuellen und modernen Liedern für einen stimmungsvollen Abschluss der Sitzung.
Der Sitzungskomitee führte mit guter Stimmung durch das tolle Programm.
