Politik | 02.06.2015

Informationsveranstaltung der FWG Maifeld e.V. zum Abfallwirtschaftskonzept 2016

„Hätten Sie es gewusst?“

Carsten König und Anne Facsar von der Kreisverwaltung informierten über die geplanten Änderungen in der Abfallwirtschaft. privat

Polch. Auf Einladung der FWG Maifeld gaben Referatsleiter Carsten König und seine Mitarbeiterin Anne Facsar im Ratssaal in Polch einen umfassenden Einblick in die Neuerungen der Abfallwirtschaft des Landkreises. In seiner Begrüßung wies FWG-Kreistagsmitglied Uwe Berens auf die intensiven Beratungen des neuen Konzepts in den Ausschüssen und im Kreistag hin. Das bisher rein an der Haushaltsgröße orientierte Gebührenmodell werde durch ein neues Modell mit höherer Nutzergerechtigkeit abgelöst. „Wer künftig Abfall sortengerecht trennt und damit Restmüll reduziert, kann künftig Gebühren sparen.“

Anschließend führte Carsten König in das neue dreistufige Gebührenmodell ein. Für jedes Grundstück bzw. jeden Haushalt auf einem Grundstück fällt eine Grundgebühr an. Die Leistungsgebühren errechnen sich aus einer nach Behältergröße differenzierten Gebühr für Bio- und Restabfalltonne. Beim Restabfall wird auch die durch einen Chip erfasste Häufigkeit der Leerungen zur Gebührenrechnung herangezogen. Bei der Papiertonne werden Behältergröße und chiperfasste Leerungshäufigkeit zum Errechnen einer Gutschrift für den Verbraucher herangezogen. Über diese Grundleistungen hinausgehende Entsorgungsmöglichkeiten (wie zusätzliche Restmüll- und Gartenabfallsäcke) können als gebührenpflichtige Zusatzleistung in Anspruch genommen werden. An Berechnungsbeispielen auf Basis der bisherigen durchschnittlichen Entsorgungsmengen erläuterte König, dass - im Vergleich zur heutigen Gebührensatzung - je nach Haushaltgröße und sachgerechter Abfalltrennung deutliche Einsparungen von durchschnittlich rund 25 Prozent für den Bürger erzielt werden können. Lediglich beim Einpersonenhaushalt sieht dies etwas anders aus.

Die Fragen der Teilnehmer wie:„Wird Sperrmüll weiterhin abgefahren? Wo kann ich Grünschnitt abliefern? Wann und wie werden die Tonnen getaucht? Kann ich später auch eine andere Behältergröße wählen? Wohin mit Windeln und Inkontinenzartikeln?“ usw. führten zu einem regen Informationsaustausch. Anne Facsar stand Fragen Rede und Antwort, bis alle Fragen der Teilnehmer beantwortet waren.

Zum Abschluss wies König noch auf weitere geplante Informationsveranstaltungen im Kreisgebiet sowie auf die in der zweiten Jahreshälfte geplanten Informationen in den Medien hin. Nach Einführung des neuen Abfallwirtschaftskonzepts sei auch geplant, den Bürgern mittels Internet/App die Möglichkeit zu eröffnen, auch unterjährig einen Gebührenüberblick unter Berücksichtigung der Leerungshäufigkeit zu ermöglichen.

Berens bedankte sich bei allen Beteiligten für den informationsreich gestalteten Abend und wies darauf hin, dass mit der Einführung eines neuen Abfallentsorgungssystems sicherlich in der Anfangsphase immer wieder Sachfragen aufkommen, die aber durch kompetente Auskunft der Abfallberater des Kreises beantwortet werden können.

Abschließend dankte Fred Strässer den Referenten der Kreisverwaltung für die detaillierten Informationen und den Besuchern für die interessanten Fragen aus dem Blickwinkel der Nutzer, die von den Referenten bravourös beantwortet wurden. Die FWG wird auch weiter zu aktuellen Themen Informationen anbieten und Informationsveranstaltungen initiieren. Informationen auch auf der Homepage www.fwg-maifeld.de oder auf Facebook.

Pressemitteilung

der FWG Maifeld e.V.

Carsten König und Anne Facsar von der Kreisverwaltung informierten über die geplanten Änderungen in der Abfallwirtschaft. Foto: privat

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