VfB Polch, Abteilung Radsport
Liam und Noah Kranz auf dem Podest
Polch. Das nächste intensive Wettkampfwochenende stand für die Rennfahrer der Radsportabteilung des VfB Polch mit Rennen in Trierweiler (Samstag), Börger und Düren (Sonntag) auf dem Programm. Auf dem bekannt harten und bergigen Kurs in Trierweiler gelang Noah Kranz das nächste starke Rennen. Unter insgesamt 20 Startern in der U 13 belegte er am Ende Rang acht. Bereits nach der ersten Runde setzten sich Enzo Decker und Phillip Strasser an die Spitze, nur noch gefolgt von Connor Lapot (alle RV Queidersbach). Allein unterwegs, kämpfte Noah Kranz gegen den Wind und war am Ende sehr zufrieden. Im Rennen der Männerklasse C starteten Alex Eggers, Phillip Lentz und Michael Schäfer. Alle drei kamen gut ins Rennen. Eggers und Lentz beteiligten sich an Ausreißversuchen, bevor eine Führungsgruppe enteilte, in der keiner der Polcher vertreten war. Eggers musste, geschwächt von einer Krankheit, das Rennen vorzeitig beenden. Schäfer kam im Hauptfeld ins Ziel, Lentz verpasste eine gute Platzierung nur durch Pech, als er auf der letzten Runde mit einem Fahrer kollidierte.
Liam Kranz wurde Zweiter in seinem Rennen der Hobbyklasse ab Jahrgang 2003 als jüngster Starter. Kurz vor dem letzten Anstieg konnte er den vor ihm Fahrenden überholen und seinen Vorsprung bis ins Ziel behaupten. In Börger finden am Sonntag die Bundessichtungsrennen der U17- und U15-Klassen statt. Die U17-Nachwuchsfahrerinnen mussten über die gleiche Renndistanz ran wie die Frauenklasse (54 Kilometer). Auf den teilweise engen Feldwegen kam es zu zahlreichen Stürzen. Madeleen Stromberg bewies ihre immer stärker werdende Wettkampfform im von Positionskämpfen und harter Fahrweise bestimmten Feld der Fahrerinnen und ersprintete sogar noch einen hervorragenden 18. Platz im Massenspurt.
Max Dulleck wurde erneut hervorragender Vierter in der U15. Florian Paffenholz war bestplatzierter Fahrer des jüngeren Jahrgangs der U15 mit Rang acht - zwei sehr zufriedenstellende Resultate. Für Noah Kranz ging es mit noch schweren Beinen vom Wettkampf in Trierweiler nach Düren. Er fuhr dennoch sogar den dritten Platz ein. Nach einem guten Start lag er vorn mit zwei weiteren Fahrern. Einer Attacke der beiden in der dritten Runde konnte er nicht folgen, fuhr aber allein die nächsten 9,5 Runden auf gleicher Distanz hinterher und sicherte sich im Sprint einen Podestplatz.
Trotz schwerer Beine nach dem Rennen in Trierweiler fuhr Noah Kranz (rechts) in Düren auf den dritten Platz.
