Kreishaus und MYK-Schulen beziehen ausschließlich Ökostrom
Modell mit Ökostrom und Zertifikat spart Mehrkosten
1,3 Millionen Kilowattstunden aus erneuerbaren Energien
KREIS MYK. Der Kreis Mayen-Koblenz bezieht für seine Gebäude zu 100 Prozent Ökostrom. Dies bedeutet, dass der Strom nachweislich aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde. Für 2014 bescheinigte die EVM jetzt, dass im Auftrag des Kreises eine Energiemenge von rund 1,3 Millionen Kilowattstunden aus erneuerbaren Energien beschafft wurde. Wasserkraft, Windenergie, Solar, Geothermie, Biomasse, Deponie- oder Klärgas: Erneuerbare Energien sollen verstärkt im Landkreis genutzt werden. Der Kreistag hatte dafür ein klares Votum abgegeben. Ende 2012 erging der einstimmige Beschluss, dass für Verwaltungsgebäude und Schulen des Kreises nur noch Ökostrom bezogen werden soll. Es folgten europaweite Ausschreibungen nach dem Zertifikationsmodell.
„Man hat sich seinerzeit bewusst gegen die Möglichkeit ausgesprochen, Ökostrom aus erneuerbarer Energie mit Neuanlagenquote zu beziehen“, erklärt Kreismitarbeiter Dieter Walter. Das hätte bedeutet, dass der Strom zu einem Drittel aus Anlagen kommen müsste, die 2014 gebaut wurden oder maximal sechs Jahre alt sind und ein weiteres Drittel aus maximal zwölf Jahre alten Anlagen stammt. „Gegenüber dieser Variante spart das Modell mit Ökostrom und Zertifikat jährlich 14.400 Euro an Mehrkosten. Diese Einsparungen werden jedoch für innovative Energiespartechnik, so etwa den Einbau von LED-Flurbeleuchtungen mit Lichtsteuerung in der IGS Maifeld verwendet.“ Pressemitteilung der
Kreisverwalltung Mayen-Koblenz
