Politik | 27.06.2015, 10:21 Uhr

SPD Mayen-Land war zu Gast in der Landeshauptstadt Mainz

Hinter den Kulissen des Landtags

In Mainz erwartete die Besucher ein spannendes Programm. privat

Mainz. Kürzlich durfte der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland eine Besuchergruppe der SPD-Gliederung Mayen-Land rund um deren Vorsitzenden Herbert Keifenheim (Kehrig) und seine Stellvertreter Andrea Loch (Ettringen) und Karl Leu (Nachtsheim) in Mainz begrüßen. Bei spannenden Gesprächen und Diskussionen konnten die Gäste sich ein Bild vom Tagesablauf eines Landtagsabgeordneten sowie von den aktuellen landes- und bundespolitischen Fragestellungen machen. Dabei erwartete die Besucherinnen und Besucher ein spannendes Programm. Nach dem Besuch des Südwestrundfunks und einem gemeinsamen Mittagessen stand eine Besichtigung des Landtages auf der Tagesordnung. Auch an einer Plenarsitzung des Landtages, in der unter anderem auch über die „Ehe für alle“ debattiert wurde, konnten die Genossinnen und Genossen im Verlaufe des Tages teilnehmen. Hier zeigten sich auch klar die politischen Unterschiede zur Klöckner-CDU: „Wir wollen gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht länger stigmatisieren. Gerade das Ergebnis des Volksentscheides im doch eher konservativen Irland hat gezeigt, dass die Zeit reif ist für einen Wandel weg von einem Familienbild der 1950er Jahre. Dies haben wir nicht zuletzt auch mit unserer erfolgreichen Bundesratsinitiative zum Ausdruck gebracht. Ehe und Familie sind dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen“, so Ruland. Weitere Schwerpunkte in der Plenarsitzung waren das Thema „Erneuerbare Energien/Windkraft“ und auch die Erklärung der Ministerpräsidentin Malu Dreyer am gleichen Tag zum Streik der Erzieherinnen in den Kitas. Die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände wurden nach dem Schlichterspruch wieder aufgenommen. Es bleibt spannend, wie sich die Mitglieder der Bundestarifkommission von ver.di entscheiden werden. Zudem berichtete der Andernacher Landtagsabgeordnete über seine Tätigkeit, die ein Pendeln zwischen den verschiedenen Städten und Gemeinden im Wahlkreis einerseits und der Landeshauptstadt andererseits beinhaltet. „Ich freue mich sehr über die angeregten Diskussionen und Debatten mit den Sozialdemokraten aus der Vordereifel. Denn auch das ist Teil der politischen Arbeit: das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen, sie über die eigenen Tätigkeiten zu informieren und ihre guten Anregungen mit in meine Arbeit in Mainz einfließen zu lassen“, so Ruland abschließend.

Pressemitteilung

Marc Ruland, MdL (SPD)

In Mainz erwartete die Besucher ein spannendes Programm. Foto: privat

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