Interessante Diskussion im Mayener Eifelmuseum
„Quo vadis Bildungspolitik?“
Mayen. Mit einem „Treffpunkt Bildung“ rückte die JU Mayen unlängst ein zentrales landespolitische Thema in den Fokus. Bewusst wurde mit dem Foyer des Eifelmuseums als Veranstaltungsort ein würdiger Rahmen gewählt. Die moderne Gestaltung des Museums im Zusammenspiel mit vielfältigen Hilfsmedien sollte eine trockene Diskussion verhindern und einen kurzweiligen Informationsabend formen. Aus Sicht des organisierenden JU-Stadtverbands ging dieser Plan voll auf, was auch viele positive Rückmeldungen der Zuhörer untermauerten. Einem kurzen Impulsreferat von Martin Brandl (MdL) folgte eine interessante Podiumsdiskussion zum dritten großen landespolitischen Thema im Rheinland-Pfalz-Jahr der JU Mayen.
Generationengerechtigkeit
Das Rheinland-Pfalz-Jahr hatte sich die Junge Union Mayen auf die Fahnen geschrieben, um sich inhaltlich mit der im März 2016 stattfindenden Landtagswahl auseinanderzusetzen. Zu Beginn dieses Jahres tauschte man sich mit Anke Beilstein (MdL) beim „Frühlingskaffee der Union der Generationen“ zum Thema Generationengerechtigkeit aus. Weiter ging es mit einem „Finanzpolitischen Kamingespräch mit Dr. Adolf Weiland“, dem Finanzexperten der CDU-Landtagsfraktion. Mit dem „Treffpunkt Bildung“ erreichte das Rheinland-Pfalz-Jahr nun seinen vorläufigen Höhepunkt. Nachdem die Besucher von David Becker mit Live-Musik in Empfang genommen wurden, begrüßte sie Burgfestspielintendant Peter Nüesch in einem Videoeinspieler. Er verwies auf den wichtigen Charakter außerschulischer Bildung, die in der Genovevaburg mit Eifelmuseum und den Burgfestspielen eine feste Heimat hat, denn „im Theater kann man durchaus etwas lernen und sich bilden“. Den Worten Nüeschs folgte sodann die Begrüßung der Gäste und der Referenten durch den JU-Vorsitzenden Max Göke. Hauptredner des Abends auf der Genovevaburg war Martin Brandl. Brandl, CDU-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Germersheim, ging als wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Mitglied des Bildungsausschusses in seinem Impulsreferat „Bereitet Schule auf das Leben vor?“, auf die Schnittstelle von Bildung und Wirtschaft ein. Abschließend stellte er fest und forderte das Publikum zugleich auf: „Lasst uns weniger über Strukturen als über Inhalte sprechen!“
Das Bildungssystem der Zukunft
In der sich anschließenden Podiumsdiskussion unter dem Titel „Quo vadis, Bildung? Reformen oder Ruhe? Weichenstellungen für die Zukunft“ wurde lebendig darüber diskutiert, wie das Bildungssystem der Zukunft aussehen solle. Moderator Jens Münster, bildungspolitischer Sprecher der Jungen Union Rheinland-Pfalz, führte souverän durch die Debatte. Dabei wurde diese immer wieder durch den Einsatz moderner Medien ergänzt: Direkte Publikumsbeteiligung, unterstützt durch WhatsApp Web, Videobeiträge mit „Stimmen von der Straße“ und PowerPoint-Folien mit Hintergrundinformationen gaben dem hochkarätig besetzten Podium ausreichend „Futter“. Neben Münster und Brandl diskutierten auch Jochen Ring, Bildungsreferent im Philologenverband RLP, der Landesvorsitzende der Schüler Union RLP Robin Thomas und Christoph Guckenbiehl, Elternvertreter und Förderschulrektor, mit. Drei Themenblöcke wurden in den Blick genommen: Die Oberbegriffe lauteten Rahmenbedingungen, Chancengleichheit und Duale Systeme. Die Ergebnispositionen der Debatte wurden passend zum Schuljahresbeginn symbolisch in eine Schultüte gepackt und von den Mayener JUlern Tobias Keßner und Dennis Falterbaum an Martin Brandl überreicht: „Wir hoffen, dass diese Vorschläge dann über einen kurzen Zwischenstopp in Germersheim nach Mainz gelangen.“
Abschluss des Themenjahres
Am Ende des „Treffpunkts Bildung“ blickte das gesamte Mayener JU-Team zufrieden auf eine rundum gelungene Veranstaltung. „Ein solcher Abend benötigt viele helfende Hände, daher sei allen Beteiligten ein Dankeschön gesagt“, fasste der JU-Vorsitzende seine Zufriedenheit und Dankbarkeit zusammen. In diesem Zusammenhang überreichte er den Referenten und dem Musiker David Becker jeweils süße „Mayener Kostbarkeiten“ wie etwa den exklusiven Honig der „bienenfreundlichen Stadt“. Seinen Abschluss wird das Themenjahr am 24. November mit einem Besuch des Mainzer Landtages finden. Nicht nur an diesem Termin freut sich die JU Mayen über interessierte und motivierte Jugendliche und junge Erwachsene. Weitere Informationen zu Aktivitäten der Mayener JU gibt es unter www.ju-mayen.de. Pressemitteilung der
Jungen Union Mayen
