Politik | 30.10.2015, 15:56 Uhr

Junge Union Mayen lud zum „Treffpunkt Bildung“

Quo vadis, Bildungspolitik?

Interessante Diskussion im Mayener Eifelmuseum

Blick nach vorn mit Schultüte: Die JU Mayen freut sich über eine gelungene Informationsveranstaltung zu aktuellen Themen der Bildungspolitik, die auch technisch auf dem neuesten Stand war. privat
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Mayen. Mit einem „Treffpunkt Bildung“ rückte die JU Mayen unlängst ein zentrales landespolitisches Thema in den Fokus. Bewusst wurde mit dem Foyer des Eifelmuseums als Veranstaltungsort ein würdiger Rahmen gewählt. Die moderne Gestaltung des Museums im Zusammenspiel mit vielfältigen Hilfsmedien sollte eine trockene Diskussion verhindern und einen kurzweiligen Informationsabend formen. Aus Sicht des organisierenden JU-Stadtverbands ging dieser Plan voll auf, was auch viele positive Rückmeldungen der Zuhörer untermauerten.

Nachdem die Besucher von David Becker mit Live-Musik in Empfang genommen wurden, begrüßte sie Burgfestspielintendant Peter Nüesch in einem Videoeinspieler. Er verwies auf den wichtigen Charakter außerschulischer Bildung, die in der Genovevaburg mit Eifelmuseum und den Burgfestspielen eine feste Heimat hat, denn „im Theater kann man durchaus etwas lernen und sich bilden“. Den Worten Nüeschs folgte sodann die Begrüßung der Gäste und der Referenten durch den JU-Vorsitzenden Max Göke. Hauptredner des Abends auf der Genovevaburg war Martin Brandl, CDU-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Germersheim. Als wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Mitglied des Bildungsausschusses ging er in seinem Impulsreferat „Bereitet Schule auf das Leben vor?“ auf die Schnittstelle von Bildung und Wirtschaft ein. Abschließend forderte er das Publikum auf: „Lasst uns weniger über Strukturen als über Inhalte sprechen!“ 

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion unter dem Titel „Quo vadis, Bildung? Reformen oder Ruhe? Weichenstellungen für die Zukunft“ wurde dann lebendig darüber diskutiert, wie das Bildungssystem der Zukunft aussehen solle. Moderator Jens Münster, bildungspolitischer Sprecher der Jungen Union Rheinland-Pfalz, führte souverän durch die Debatte, die dabei immer wieder durch den Einsatz moderner Medien ergänzt wurde: Direkte Publikumsbeteiligung, unterstützt durch WhatsApp Web, Videobeiträge mit „Stimmen von der Straße“ und PowerPoint-Folien mit Hintergrundinformationen gaben dem hochkarätig besetzten Podium ausreichend „Futter“. Neben Münster und Brandl diskutierten auch Jochen Ring, Bildungsreferent im Philologenverband RLP, der Landesvorsitzende der Schüler-Union RLP Robin Thomas und Christoph Guckenbiehl, Elternvertreter und Förderschulrektor, mit. Die drei Oberbegriffe lauteten „Rahmenbedingungen“, „Chancengleichheit“ und „Duale Systeme“. Die Ergebnispositionen der Debatte wurden passend zum Schuljahresbeginn symbolisch in eine Schultüte gepackt und von den Mayener JU-lern Tobias Keßner und Dennis Falterbaum an Martin Brandl überreicht: „Wir hoffen, dass diese Vorschläge dann über einen kurzen Zwischenstopp in Germersheim nach Mainz gelangen.“ 

Am Ende des „Treffpunkts Bildung“ blickte das gesamte Mayener JU-Team zufrieden auf eine rundum gelungene Veranstaltung. Als Anerkennung überreichte der JU-Vorsitzende den Referenten und dem Musiker David Becker jeweils süße „Mayener Kostbarkeiten“ wie den exklusiven Honig der „bienenfreundlichen Stadt“. Die Junge Union Mayen lobt auch besonders die Stadt Mayen und die städtischen Mitarbeiter für die Bereitstellung der Räumlichkeit und die Unterstützung.

Seinen Abschluss wird das Themenjahr am 24. November mit einem Besuch des Mainzer Landtages finden. Nicht nur an diesem Termin freut sich die JU Mayen über interessierte und motivierte Jugendliche und junge Erwachsene. Weitere Informationen zu Aktivitäten der Mayener JU gibt es unter www.ju-mayen.de.

Pressemitteilung

der Jungen Union Mayen

Blick nach vorn mit Schultüte: Die JU Mayen freut sich über eine gelungene Informationsveranstaltung zu aktuellen Themen der Bildungspolitik, die auch technisch auf dem neuesten Stand war. Foto: privat

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