Umbau und Erweiterung der Kläranlage Nothbachtal
Vorbildliches Projekt
VG Maifeld. Nach rund zwei Jahren Umbauzeit und einer Investition in Höhe von knapp fünf Millionen Euro konnte die erweiterte und modernisierte Kläranlage Nothbachtal am 18. September offiziell in Betrieb genommen werden. Die zwischen Rüber und Dreckenach gelegene Kläranlage in der Verbandsgemeinde Maifeld gehört nun zu den modernsten der Region. Die alte Kläranlage war an die Grenzen der Belastbarkeit gestoßen, durch den Ausbau und die Modernisierung ist die neue Anlage nicht nur leistungsfähiger, sondern auch energieeffizienter. Umweltministerin Ulrike Höfken sagte bei ihrer Ansprache zur offiziellen Inbetriebnahme: Auch Abwasser und Klärschlamm sind Ressourcen, die wir nutzen müssen, anstatt sie unter hohem Energieeinsatz zu beseitigen. Die innovative Faulturmtechnik leiste, so die Ministerin, einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz und trage mit der Steigerung der Energieeffizienz auch zur Energiewende bei. Auch Bürgermeister Maximilian Mumm zeigte sich überaus zufrieden mit der erweiterten und modernisierten Anlage: Die Summe von fünf Millionen Euro sei beachtlich, so Mumm. Doch das Geld sei gut angelegt, da Erweiterung und Modernisierung eine Investition in die Zukunft darstellen. Man wollte keine halben Sachen machen, sondern eine nachhaltige Lösung finden, so Mumm. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligte sich mit 450.000 Euro an der Neugestaltung der Anlage. Die Beteiligung der Verbandsgemeinde Vordereifel in Höhe von 610.000 Euro trug dazu bei, dass das Projekt erfolgreich umgesetzt werden konnte. Der Polcher Gebäckhersteller Griesson de Beukelaer, der bei der offiziellen Eröffnung der neuen Kläranlage von Peter Gries vertreten wurde, steuerte eine sechsstellige Summe bei. Die Kooperation der Verbandsgemeinden Maifeld und Vordereifel habe sich, darin waren sich die Vortragenden in ihren Ansprachen einig, bei der Erweiterung und Modernisierung der Anlage als echter Glücksgriff erwiesen. Ohne die Kooperation hätte die Kläranlage Kehrig erweitert werden müssen durch die Zusammenarbeit konnten Synergien genutzt werden, die dem Projekt nun zugute kommen. Die positiven Effekte auch für die Gebührenzahler unterstrich Gerd Heilmann, Bürgermeister der VG Vordereifel. Dafür, dass bei der Realisierung des Projekts sowohl der zeitliche Rahmen als auch die finanziellen Vorgaben eingehalten wurden, lobte Bürgermeister Mumm das mit der Durchführung der Umbauarbeiten beauftragte Thürer Ingenieurbüro Siekmann + Partner. Die erweiterte Kläranlage habe Vorbildcharakter, so Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord bei seiner Ansprache im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten.
