Karnevalsbilanz der Malteser Meckenheim
Am und im Zug aktiv
Meckenheim. Eine positive Bilanz konnten die Malteser mit insgesamt nur neun Hilfeleistungen über ihre Einsätze am Karnevalswochenende ziehen. Insgesamt 180 Dienststunden leisteten die ehrenamtlichen Helfer von Altweiber bis zum Karnevalsdienstag. „Im Gegensatz zum Umzug in Bornheim am Donnerstag mussten die Malteser am Sonntag in Meckenheim keine betrunkenen Jugendlichen versorgen.
„Das Konzept ‚keine Kurzen für Kurze’ geht auf“, so Einsatzleiter Christian Löllgen. Auch bei den anderen Veranstaltungen blieb es weitgehend ruhig: zu versorgen waren im Wesentlichen Kreislaufprobleme, Blasen und kleine Schnittwunden. Zu einem unangenehmen Zwischenfall kam es jedoch in der „Schunkelnden Schützenhalle“: Einer der Sanitäter wurde während einer Hilfeleistung angegriffen. Ein Gast der Feier, der dazwischen gehen wollte, trug dabei eine Verletzung an der Nase davon, der Malteser-Helfer blieb unverletzt. Gegen den Angreifer wurde Anzeige erstattet. Doch die Malteser waren nicht nur am Rand der Umzüge aktiv, sondern auch mitten drin: Unter dem Motto „Jung & Alt gemeinsam gut behütet“ ging die Malteser-Jugend gemeinsam mit Bewohnern des Altenheimes St. Joseftals Fußgruppe im Meckenheimer Karnevalszug mit. „Das war das erste, aber sicher nicht das letzte Mal, dass wir uns auch im Zug beteiligen“, freut sich Salah Farah von der Malteser-Jugend. „Wir hatten viel Spaß dabei, Jung und Alt zusammen zu bringen.“ Auch in Zukunft werde es gemeinsame Aktivitäten der Malteser-Jugend und des Altenheims geben. Beim Rheinbacher Veilchendienstagszug verteidigte die Gruppe der „Malteser-Ritter“ aus Meckenheim und Rheinbach ihre Ritterburg. Statt Teer und Federn regnete es jedoch Popcorn und Kamelle auf Rheinbacher Jecken. Auch hier sind sich alle Beteiligten einig: Das wird wiederholt.
Die Burg der Malteser im Zug Rheinbach hielt dem Ansturm der Jekken stand. .
