Mädchensitzung Rut-Wiess der Prinzengarde Meckenheim
Bis in den Abend und noch weiter
Schützenhalle bis auf den letzten Platz besetzt
Meckenheim. Ohne die Mädchensitzung der Prinzengarde Meckenheim wäre der Weiberfastnachtstag ein „Nichts“. Die Sitzungsleiterin Renate Groesser und ihre Mitstreiterinnen hatten sich wieder ordentlich ins Zeug gelegt. In diesem Jahr standen Musik und Tanz im Vordergrund. Den Auftakt machten die ruude Stümpche und die Kindergarde mit Solo-Mariechen von der Prinzengarde in Meckenheim. Die Stadtgarde stand mit der Kinder-Garde schon in den Startlöchern. Dann kam die Überraschung: Der „Jecke Stammtisch“ der Stadtgarde legte einen gekonnten Tanz hin zur Melodie „Ich wünsch mir lieber einen Tirolerhut“. Dirndl und Lederhose waren natürlich Pflicht. Die Stadtsoldatenkinder brachten Kinderprinzessin Lilien I. mit, die fleißig Süßigkeiten verteilte. Weiter ging es im Programm mit dem „Bonner Sound Trompeter“. Er wurde abgelöst vom Männerballett „Bodo und die Ballermänner“ aus Röttgen. Die närrischen Weiber zollten den strammen Waden stehende Ovationen. Das Redner-Duo „Die zwei Geflappte“ ernteten für ihren bissigen Spott ebenfalls viel Applaus. Schlagersänger Uwe Weiler als „Imi us Kölle“ ermunterte die jecken Wiever zum Mitsingen. Die Tanzgruppe „Proseccos“ des Lüftelberger Karnevals-Club eroberte die Närrinnen im Sturm mit einer Tanzshow zu Melodien von der Kölner Gruppe Brings. Heimlich hatte sich auch der Bürgermeister Bert Spilles als Hippie unters Volk gemischt und schien sich köstlich zu amüsieren. Nach dem kölschen Stimmungsprogramm mit „Herz-Schlag“ ging nach etwa vier Stunden das offizielle Programm mit dem Auftritt der Prinzengarde zu Ende. Viele der jecken Weiber konnten sich aber noch nicht trennen. Mit ihren Männern, die nach Sitzungsende zugelassen waren, ging es munter weiter bis in den Abend.
Ich wünsch mir lieber einen Tiroler-Hut. Ein Showtanz der Stadtgarde Meckenheim.
