1. KG Merl feierte 15-jähriges Jubiläum
Buntes Programm wurde hervorragend angenommen
Merl. 15 Jahre alt wurde die 1. Karnevalsgemeinschaft Merl 2000 e.V. und dies wurde mit einer Jubiläumssitzung ausgiebig gefeiert.
Die 1. Vorsitzende Maria Bertram konnte sich über eine volle Halle freuen und durfte Ortsvorsteher Michael Sell direkt in einer Doppelrolle begrüßen, denn dieser ist auch Mitglied der KG und moderierte an diesem Abend durch das Programm in Blau-Weiss.
Wobei die Farben in der bunt geschmückten Halle überaus präsent waren, man hatte sogar extra Regenschirme mit dem Namen der KG in Blau und Weiss anfertigen lassen, welche von der Decke hingen und nur der Dekoration dienten.
Lilien I. zog alle in ihren Bann
Gleich zu Beginn der Sitzung wurde es denn auch bunt auf der Bühne, denn eine Fahnenabordnung aller Meckenheimer Vereine wurde eingespielt und gemeinsam wurde das Mottolied gesungen, bevor Kinderprinzessin Lilien I. ihren großen Auftritt hatte. Als wäre ihr das in die Wiege gelegt worden oder die Taufe mit 4711 vonstatten gegangen, so schnell hatte sie das närrische Volk in ihren Bann gezogen. Zusammen mit ihren Adjutanten wurden Orden verteilt und der Kommandant der Meckenheimer Stadtsoldaten, Peter Klee, war sichtlich begeistert, für die junge Tollität den Einmarsch spielen zu dürfen.
Künstlerin aus Köln zu Gast
Was dann aus Köln kam, stand auf dem Programm unter dem Begriff „Et Vingströschen“, wobei sich das auf den gleichnamigen Kölner Ortsteil bezog. In einem Shirt mit der Aufschrift „Von Amor gemobbt“ zog die Künstlerin in den Saal ein und bemerkte sogleich „Einen Mann findet man in Köln, einen Kerl nur in Merl“, was natürlich ein hübsches Wortspiel ist. Wobei erwähnt werden muss, dass das Röschen in etwa die Figur von Cindy aus Marzahn hat. Mit ihrem XXL-Format kokettierte sie dann auch rund 20 Minuten auf der Bühne, wobei sie einen Starschnitt von sich in der Bravo ankündigte und betonte, dass die Rollen an der Hüfte nicht etwa Speck seien, sondern erotische Nutzfläche pur. Diese Art von Humor muss man mögen, und so war die Stimmung in der Halle bei dieser Nummer auch sehr zweigeteilt.
„Jeckediz“ machte Stimmung
Das kann man vom erstklassigen Auftritt der „Jeckediz“ nun wirklich nicht sagen, die vier Musiker aus Bad Neuenahr begeisterten nicht nur mit kölschen Tön zum Mitsingen, sondern brachten das Publikum zu wahren Beifallsstürmen und vor allem auch zum Mittanzen. Da wurde gerne kräftig gefeiert und das sah dann auch richtig gut aus, zumal die meisten Besucher sich auch bunt kostümiert hatten, wobei die Kölner Band Brings wohl vom Outfit her viele Fans in Meckenheim hat. Aber die Jungs von „Jeckediz“ hatten da auch keine Berührungsängste, immer wieder kam der Sänger von der Bühne und ging auf das Publikum zu und nahm dieses im wahrsten Sinne des Wortes in den Arm. Da hielt es auch keinen auf den Bänken und der Ruf nach einer Zugabe kam nach dem viel zu schnellen Ende auf und wurde gerne gewährt.
Ein bisschen Wehmut
Viel Wehmut schwang dann mit, als die Tanzgruppe der 1. KG Merl sich anschließend nach 14 Jahren in eine schöpferische Pause verabschiedete.
In den ersten fünf Jahren war die Tanzgruppe noch gemischt, doch nach und nach wurde daraus eine reine Frauenformation, deren Markenzeichen die farbigen Puscheln wurden, welche zur meist bussdrum betonten Techno-Musik über die Bühnen gewirbelt wurden. Mit dem „Levas Polka Mix“ von basshunter und der Zugabe „For you“ von den Disco Boys verabschiedete sich Claudia Wagner, Roswitha Marx, Bettina Mayer, Svenja Mayer, Melanie Gilles, Simone Gilles, Silvia Petzchen, Silvia Nissen, Martina Welter, Mar Torres und Laura Propp von der Bühne. Zeit für viel Wehmut kam dann aber nicht auf, denn der Gardetanz der Prinzengarde Meckenheim bot vor allem für das Auge viel Freude und das Männerballett „Heiße Socken“ sorgte erwartungsgemäß für viele Lacher. Insgesamt war es der KG gelungen ein buntes Programm auf die Beine zu stellen, welches für alt und junge bestens geeignet war und wo kräftig gefeiert werden konnte.
Kräftig gefeiert wurde in Merl nicht nur auf der Bühne.
Heimspiel für die Gruppe „Jeckdiz“.

Es war eine tolle Party!!
Aber die "Brings-Fans" waren deshalb so zahlreich, weil das die Tanzgruppe "die Proseccos" war, die ihren diesjährigen Showtanz zu dem Motto "Brings" tanzt.
Die Proseccos standen direkt zu Beginn auf der Bühne und haben den Saal in Stimmung gebracht.
Es gibt auch davon schöne Fotos, die man aber hier in den Kommentaren leider nicht hochladen kann.