Allgemeine Berichte | 02.12.2015

Römisches Leben in der öffentlichen Bücherei Meckenheim

„Die spinnen ja die Römer!“

Vom Rheinischen Landesmuseum hatten die Vorlesepaten/innen Repliken von römischen Ausgrabungsgegenständen und römische Gewänder ausgeliehen, um manche theoretischen Erläuterungen konkret darzustellen. privat

Meckenheim. Am Nationalen Vorlesetag fand zum wiederholten Male eine lange Büchereinacht für Mädchen und Jungen des dritten und vierten Schuljahres in der Öffentlichen Bücherei St. Johannes d. T. Meckenheim statt. Wie immer war der Andrang wissbegieriger Kinder groß. Leider gab es auch Tränen, denn es konnten auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl nicht alle interessierten Kinder berücksichtigt werden. Die Vorlesepaten/innen der Bücherei Christiane Borchardt, Dieter Borchardt, Ilse Gottschalk-Bach, Jörg Noack; Genoveva Scheuerer, Heide Splittgerber und Wiebke Weege hatten gemeinsam mit dem Büchereileiter Herbert Kalkes schon monatelang geplant, recherchiert, ausprobiert, experimentiert, gebastelt und geübt, um den Kindern dann manches über die alten Römer näher bringen zu können. An fünf verschiedenen Stationen bekamen die Kinder auf unterschiedliche Art und Weise das Leben der Römer näher gebracht. Sie haben sich eigene kleine Lederbeutel gebastelt, in die auch noch süßes Geld gespendet wurde. Es wurden Antworten gegeben auf Fragen wie: Wie haben sie sich angezogen und geschmückt? Wie und was haben sie gegessen? Welche Spiele haben sie gespielt? Wie war die Wasserversorgung? Wo und wie haben sie eigentlich gewohnt? Welchen Einfluss haben sie bis in unsere Tage auf unser Leben und unsere Gesellschaft?

Anschauliche Darstellung

Vom Rheinischen Landesmuseum hatten die Vorlesepaten/innen Repliken von römischen Ausgrabungsgegenständen und römische Gewänder ausgeliehen, um manche theoretischen Erläuterungen konkret darzustellen. Zur Frage "Wie haben die Legionäre gelebt?" kam dann die Überraschung des Abends. Ein „echter“ Legionär erschien in beeindruckendem Habitus. Groß und kräftig zeigte er sich in geschnürten Römersandalen. Über der Tunika trug er ein Vlieshemd und darüber ein schweres Kettenhemd, alles drapiert mit einem beeindruckenden Gürtel. Darüber den roten Mantel – ähnlich dem, den wir von Sankt Martin kennen, stellten die Kinder fest. Auf dem Kopf trug der Legionär den schweren goldglänzenden Helm. Absolut beeindruckend waren das riesige Schwert, eine große Lanze und der unglaublich massive Schild. Anschaulich erläuterte der „Legionär“ Oliver Bongartz römische Sitten und Gebräuche. Als Dank sangen ihm die Kinder das vorher gemeinsam einstudierte Lied „Als die Römer frech geworden….“ Zum Abschluss des Abends konnten die Kinder sich noch gemeinsam einen kleinen Film aus der Reihe „Willi will‘s wissen: Alle Wege führen nach Rom“, ausgeliehen bei der Medienzentrale des Erzbistums Köln, anschauen. Als Geschenk gab es eine Stofftasche mit verschiedenen Ausgaben der Zeitschrift „Jule“ des Rheinischen Landesmuseums zum Thema Römer und einen Flyer der Römervilla in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Als die Eltern schließlich ihre Kinder abholten, begann schon gleich das große Erzählen und Zeigen. Mal sehen, welches Thema im nächsten Jahr auf dem Plan steht.

Die Kinder haben sich eigene kleine Lederbeutel gebastelt, in die auch noch süßes Geld gespendet wurde.

Die Kinder haben sich eigene kleine Lederbeutel gebastelt, in die auch noch süßes Geld gespendet wurde.

Vom Rheinischen Landesmuseum hatten die Vorlesepaten/innen Repliken von römischen Ausgrabungsgegenständen und römische Gewänder ausgeliehen, um manche theoretischen Erläuterungen konkret darzustellen. Fotos: privat

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