Neubau des Rathauses und der Jungholzhalle am Siebengebirgsring
Eine architektonische Einheit
Platz für 150 Mitarbeiter, einen Ratssaal und Veranstaltungsräumlichkeiten Meckenheim macht sich fit für die Zukunft
Meckenheim. Die letzte Hürde eines langen und anstrengenden Weges zum Neubau eines Rathauses und der neuen Jungholzhalle in einem Komplex auf dem Siebengebirgsring ist genommen und endete letzte Woche mit der Vertragsunterzeichnung zur Beauftragung des Neubaus. Dazu hatte die Stadtverwaltung Presse Funk und Fernsehen in die alte ausgediente Jungholzhalle eingeladen. Den anwesenden Mitgliedern der Projektsteuerungsgruppe, den Vertretern der Fraktionen, Mitglieder der Stadtverwaltung und natürlich dem Architekten und den Vertretern der Goldbeck Unternehmensgruppe war die Erleichterung, Freude und ein bisschen berechtigten Stolz über das Erreichte anzusehen. Bürgermeister Bert Spilles umriss den langen Weg des Projektes, der bereits 1987 mit Denkansätzen über den Neubau eines Rathauses seinen Anfang nahm. Allzu misslich war die Situation, dass die Mitarbeiter der Meckenheimer Verwaltung, die Fraktionen und Bürgerinnen und Bürger mit mehreren Standorten vorlieb nehmen mussten. In den letzten Jahren war die Verwaltung auf vier Standorten in Meckenheim verteilt. Bereits unter der damaligen Bürgermeisterin Dr. Yvonne Kempen wurde der jetzige Standort des neuen Rathauses an der Jungholzhalle favorisiert. Auch die Gemeindeprüfanstalt empfahl der Stadt bereits 2010, sich mit der Zentralisierung der Stadtverwaltung unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten auseinanderzusetzen. In der Folge wurden Prüfungen verschiedener Standorte für den Neubau eines Rathauses durch den zuständigen Ausschuss beauftragt und man kam dann letztendlich zu dem Schluss, dass ein neues Rathaus in Verbindung mit einer Sanierung der Jungholzhalle am wirtschaftlichsten sei. Mit Grundsatzbeschluss des Rates der Stadt Meckenheim wurde im November 2011 die Verwaltung beauftragt, die erforderliche Verfahrensschritte für den Neubau am Standort Siebengebirgsring vorzubereiten. Eine Projektsteuerungsgruppe begleitete den Fortgang des Projektes. Im April 2012 lag darüber hinaus ein unter Einbeziehung ortsansässiger Vereine erarbeitetes neues Nutzungskonzept der Jungholzhalle vor. Im Ergebnis der europaweiten Ausschreibung im Juli 2013 ging die Goldbeck West GmbH, Monheim, als Siegerin hervor. Insgesamt sieben Unternehmen hatten ein Angebot abgegeben. Neben dem überzeugenden Entwurf für das neue Rathaus hatte das Unternehmen in einem Nebenangebot anstelle der Modernisierung den Abriss und Neubau auch der Jungholzhalle angeboten. Das Angebot überzeugte, denn mit dem Neubau der Jungholzhalle und des Rathauses entsteht ein funktional zusammengehörender Komplex mit einem modernen Veranstaltungsgebäude, dass neben dem Ratssaal flexibel nutzbare Veranstaltungsräume besitzt und für Veranstaltungen von bis zu 800 Besuchern genutzt werden kann. So entschied sich der Rat im Dezember 2014 für den Neubau des Rathauses und der Jungholzhalle an die Firma Goldbeck zu vergeben. Ein Rechtsstreit aufgrund des Angriffs eines Bieters auf die Vergabeentscheidung vor der Vergabekammer konnte nach mehreren Verhandlungsrunden im September 2015 durch Vergleich beendet werden. Damit war der Weg für die Vertragsunterzeichnung zur Beauftragung des Neubaus von Rathaus und Jungholzhalle an die Firma Goldbeck frei. In sehr persönlichen Worten erklärte Bürgermeister Bert Spilles, dass ein Rathaus mehr als ein Verwaltungsgebäude ist. „Das Rathaus ist das Herzstück der politischen Gremien und das öffentliche Servicecenter der Verwaltung“, betonte er. Mit dem Rückbau der Jungholzhalle wird bereits im November 2015 begonnen. Die Gesamtfertigstellung des 18,5 Millionen teuren Projektes ist für April 2017 vorgesehen. Auch die Karnevalisten haben sich mit dem Abriss der Jungholzhalle arrangiert. Die Proklamation der neuen Tollitäten findet in der Mehrzweckhalle in Altendorf-Ersdorf statt.
Am Siebengebirgsring entsteht der neue Komplex Rathaus und Jungholzhalle.
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