Allgemeine Berichte | 28.10.2014

Stadt Meckenheim erinnert:

Gedenkveranstaltung anlässlich der Reichspogromnacht

Am Sonntag, 9. November, um 17 Uhr

Meckenheim. Die Stadt Meckenheim erinnert am 9. November um 17 Uhr im Rahmen einer offiziellen Gedenkveranstaltung am Gedenkstein Prof.-Scheeben-Straße/Synagogenplatz an die Zerstörung von jüdischen Synagogen, Geschäften und Häusern. Wegen einer Anschlussveranstaltung beginnt die Gedenkveranstaltung in diesem Jahr bereits um 17 Uhr.

Die Reichspogromnacht stellt den Anfang der systematischen Verfolgung und Ermordung von Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland und in Europa dar. Zerstörung von Geschäften und Wohnungen, Plünderungen, Diskriminierung, Gewalttätigkeiten bis hin zur Ermordung und Verschleppung von Juden in die Konzentrationslager fanden nicht nur in jener Nacht, sondern auch am darauf folgenden Tag statt und erschütterten das unter der nationalsozialistischen Herrschaft ohnehin schon schwierig gewordene Leben von Juden in Deutschland bis in die Grundfesten. Unter denen, die unbeschadet blieben, erkannten viele, dass in Deutschland kein Bleiben mehr war. Sie emigrierten. Andere blieben und starben einen gewaltsamen Tod in den Konzentrationslagern.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es damals zu sogenannten „Vergeltungsmaßnahmen“ gegen jüdische Mitbürger – auch in Meckenheim. Die Stadt Meckenheim sieht die Erinnerung an diese Ereignisse als Aufgabe und Verpflichtung. Sie stellt sich ihrer Verantwortung gemeinsam mit den Kirchen, Schulen, Vereinen. Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Hauptschule werden die Veranstaltung mit einer Lesung begleiten und gestalten. Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung laden Regionalkantor Bernhard Blitsch und das Stadtarchiv Meckenheim um 18 Uhr zu der Anschlussveranstaltung „Merler Abendmusik“ in der Pfarrkirche St. Michael in Merl ein. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kaum hatte ich begonnen, hatte ich schon gelebt“ wird mit Werken von Johann Sebastian Bach, Alexandre Tansman, Paul Hindemith, Petr Eben, Jean Langlais, John Dowland und William Byrd des Beginns des größten und schlimmsten Völkermordes in der Geschichte der Menschheit gedacht. Pressemitteilung der

Stadt Meckenheim

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