Chorgemeinschaft „Die Brücke“
Merler sind stolz auf ihre „Brücke“
Merl. Stimmungsvoll, romantisch, lustig, international und kölsch - so präsentierte die Chorgemeinschaft „Die Brücke“ ihr diesjähriges Weihnachtskonzert in der Kapelle St. Michael, auch „Merler Dom“ genannt, in Meckenheim-Merl. Die Meckenheimer lieben „ihren“ Chor, dessen Veranstaltungsangebot am vergangenen Sonntag seinen glänzenden Abschluss fand und zeigten dies durch regen Besuch, die Kapelle war bis auf den letzten Platz gefüllt. Claudia Nachtsheim dirigierte den Chor schwungvoll durch das einstündige Konzert, am Klavier wie schon im vergangenen Jahr von Klaus Desch begleitet. Tenor Nico Heinrich, förderndes Chormitglied der „Brücke“, sang zwei Lieder von Peter Cornelius, das Erste über die Hirten, das Zweite über die Drei Könige. Diese waren auch Thema eines kölschen Liedes „Mir kummen us dem Morjeland“, das von den Chormitgliedern Inge Metzen, Heiner Prehn und Johannes Seifert vorgetragen und vom Publikum mit fröhlichem Händeklatschen untermalt wurde. Großen Anklang fand auch die malerische Flötenbegleitung des amerikanischen Weihnachtslieds „Away in a manger“ von Rita Bauer und Claudia Nachtsheim.
Der gesungene Dialog zwischen dem Elternpaar des neugeborenen Kindes aus der Zeit um 1600, „Joseph! Was da“, zeigte, dass schon damals die Arbeitsteilung zwischen Mutter und Vater nicht selbstverständlich war, sondern von Maria eingefordert wurde.
Zwei Lieder sang das Publikum aus vollem Herzen mit und passend zum Schlusslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ erklang das Glöcklein der Merler Kapelle.
Das Publikum bedachte die Künstler mit lang anhaltendem Applaus und freut sich schon auf das Konzert im nächsten Jahr.
Weitere Informationen über den Chor auf deren Homepage unter www.meinchor.de/bruecke-merl .
