Lüftelberger machen Ortgeschichte erinnerbar
Neues Linden- kreuz eingesegnet
Lüftelberg. Recht früh aufstehen mussten die Lüftelberger am Sonntag. Nicht nur, dass Allerheiligen war, auch galt es, noch vor dem Sonntagshochamt ein neues Lindenkreuz in der Poststraße direkt neben dem Denkmal für Johann Adam Schall von Bell einzusegnen. Diesen feierlichen Akt nahm dann Pfarrer Albrecht Thewes unter großem Zuspruch der Bevölkerung vor. Dabei ist das Kreuz an dieser Stelle nicht neu, das alte Kreuz jedoch war morsch geworden und musste ersetzt werden. Bis 1943 stand an dieser Stelle ein Steinkreuz, vergleichbar mit den Steinkreuzen Petrusstraße/Ecke Südstraße und Kottenforststraße/Ecke Südstraße. Dieses Steinkreuz wurde zerstört, als einem Bauern ein Ochsengespann durchging, der Karren sich löste und gegen das Kreuz fuhr. Da man zu dieser Zeit im Krieg zunächst andere Sorgen hatte, wurde nur ein provisorisches Holzkreuz aus alten Balken angebracht. Das neue Kreuz ist allerdings schon für Generationen gebaut, und stammt aus der Werkstatt von Thomas Lehnhoff. Es ist leicht in Richtung des Betrachters gebogen, um die weltumfassende Liebe und Barmherzigkeit Gottes anzudeuten, die jeden Menschen mit offenen Armen empfängt. Auf die Idee zu dieser Umsetzung kam Christoph Jung vom Lüftelberger Kirchenvorstand durch die Christusstatue von Rio de Janeiro, welche bei der Fußball-WM 2014 oft zu sehen war. Pfarrer Albrecht Thewes betonte, dass das Kreuz Heil, Leben und Hoffnung symbolisiere und dieses zum dörflichen Leben dazugehöre. Das alte Steinkreuz wird derzeit gesucht, Spuren führen auf dem Friedhof, dem will man aber noch näher auf den Grund gehen.
Gemeinsam mit Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand freute sich Pfarrer Albrecht Thewes über das neue Lindenkreuz.Foto: StF
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