Veranstaltungsreihe „Kaum hatte ich begonnen, habe ich schon gelebt“
Soziologen stellen ungewöhnliche Grabsteininschriften vor
Lesung am Freitag, 14. November um 19.30 Uhr im Familienbildungswerk
Meckenheim. Am Freitag, 14. November lesen Thorsten Benkel und Matthias Meitzler um 19.30 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kaum hatte ich begonnen, habe ich schon gelebt“ aus ihrem Buch „Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe“. Die beiden Soziologen haben über 500 Friedhöfe im deutschsprachigen Raum besucht und sie staunen noch immer über ergreifende, humorvolle, überraschende und rätselhafte Gräber und Inschriften. Die eindrucksvollsten von nahezu 30.000 Fotos präsentieren sie in ihrem Buch „Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe“. Sie zeigen, wie Menschen mit dem Verlust umgehen („Lach doch mal“), wie Beziehungsverhältnisse reflektiert werden („Mit Dir zu leben war nicht leicht, doch ohne Dich ist’s noch viel schwerer“), was den Verstorbenen wichtig war („Nicht das Licht auslöschen“), wie ihre Hobbys ihr Lebensende prägten („Dein letztes Match hast Du verloren“), welche Charakterzüge sie hatten („Es Lebbe geht weiter“) und welche Verdienste ihnen zugeschrieben werden („Er war guter Eltern Sohn“). Wer würde mit Skiern, Raumschiffen, Skateboards, Handys, Panzern und Comicfiguren als Grabsteinmotive rechnen? Und was will die Grabinschrift „Lasst uns die nächste Revolution in einem August beginnen“ besagen? Die Veranstaltung findet im Katholischen Familienbildungswerk in Meckenheim, Kirchplatz 1 statt.
Pressemitteilung der
Stadt Meckenheim
