Entlassfeier beim Konrad-Adenauer-Gymnasium Meckenheim
Viermal gab es den Notenschnitt 1,0
Meckenheim. Volles Haus war angesagt in der Aula das Meckenheimer Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Mit der Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven, gespielt von Christian Pritzkau wurde der Abend eröffnet, bevor Oberstudiendirektor Hans-Jürgen Jüngling in seiner Ansprache zunächst die vielen Ehrengäste begrüßte, an der Spitze Bürgermeister Bert Spilles sowie den 1. Beigeordneten der Stadt Meckenheim, Holger Jung, aber auch den Vorsitzenden des Schulträgerausschusses Rolf Engelhardt sowie die Vertreter der politischen Parteien.
Sehr erfolgreicher Jahrgang
Insgesamt haben 94 Schülerinnen und Schüler dieses Jahr die Abiturprüfungen angetreten, 93 davon haben auch bestanden, davon vier mit der Traumnote 1,0. Aber mit einem Gesamtschnitt von 2,104 kann insgesamt von einem sehr erfolgreichen Jahrgang gesprochen werden, so der Rektor in seiner Ansprache.
Über den Wert der „Reifeprüfung“ an sich und den Begriff „Reife“ gab Hans-Jürgen Schilling dann seine eigenen Gedanken als Mahnung und Aufmunterung an die Schüler mit. Dabei zitierte er Imanuel Kant „ES ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich einen Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich ein Gewissen hat, einen Arzt, der für mich Diät beurteilt, und so weiter, so brauch ich mich ja nicht selbst zu bemühen.“ In der heutigen Zeit des „Copy-and-paste“ kann man schnell dieser Gefahr erliegen, einfach zu kopieren und unreflektiert zu übernehmen. Und das Reife auch mit sozialer Kompetenz und auch mit pragmatischer Gelassenheit zu tun haben möge, das war dem Rektor erkennbar ein Herzensanliegen. Bürgermeister Bert Spilles betonte, dass Bildung aus seiner Sicht mehr als das Erlernen von Fakten ist, und stellte rhetorisch die Frage aus einer Diskussion zu Beginn des Jahres, als eine Schülerin medienwirksam darauf hinwies, dass sie zwar ein Gedicht in vier Sprachen interpretieren könne, aber keinerlei Kenntnisse von Bankwesen oder Versicherungen habe. Bert Spilles verwies darauf, dass man die Gegenwart nicht verstehen könne, wenn man nichts von Geschichte verstehe, und dass Bildung mehr sei und die Aufgabe habe, eine Persönlichkeit zu entwickeln. Dabei dankte er den Lehrern und Eltern aber auch den Schülern, denn der diesjährige Jahrgang ist der Erste im Rahmen der G8. Er betonte, dass die Stadt Meckenheim sehr gerne in Schulen und Bildung investiere und verwies auf die Erfolge und Leistungen am Campus, auch wenn er einräumte, dass da noch immer Luft nach oben sei. Gleichzeitig dankte er den Schülern für deren sportliche Erfolge auf verschiedenen Ebenen und konnte seinen Stolz auch nicht verhehlen, dass das KAG bei einem Wettbewerb der Sparkassen-Gruppe bundesweit den 1. Platz gemacht hat. Zum Abschluss seiner Rede zitierte der Stadtchef Oscar Wilde mit dem Satz „Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.“
Viele Ehrungen wurden ausgesprochen
Anschließend galt es, zahlreiche Ehrungen vorzunehmen. Für die beste Leistung und einen Notenschnitt von 1,0 erhielten jeweils ein Buchpräsent: Patrick Henkel, Tatjana Terschüren, Leon Brackmann und Yasmin Bade. Für ihr Engagement in der Stufe wurden Thomas Backsmann und Levi Bienentreu geehrt. Für Ihre Leistungen im Bereich Musical erhielten Ronja Christ, Christian Pritzkau und Moritz Linten ein Buchpräsent, ebenso Jasmin Bade für sein Engagement im Bereich der Philosophie.
Einen Preis des Deutschen Theaters gab es für Stefanie Baumanis und Edgar Schleining. Für ihre sportlichen Leistungen wurden Charlotte Steffens, Anouk Walter und Edgar Schleining ausgezeichnet. Den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker erhielten Tatjana Terschüren und Jonas Häger. Mit einem Preis der Deutschen-Physikalischen Gesellschaft wurde Patrick Henkel, Leon Brackmann, Till Steinebach, Jonas Häger und Jan-Rafael Hagedorn ausgezeichnet. Den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung erhielt Patrick Henkel. Mit dem Bürgerpreis der Stadt Meckenheim wurden Theresa Sandfort, Thomas Backsmann und Benjamin Felix Barth ausgezeichnet.
Über Ihr Reifezeugnis konnten sich freuen: Louis Abraham, Hilal Adam, Alex Benjamin Angermund, Sebahat Apaydin, Thomas Backsmann, Yasmin Bade, Benjamin Felix Barth, Stefanie Baumanis, Levi Che Bienentreu, Paula Helen Binder, Viktoria Bitjakov, Leonard Philip Blome, Ann-Sophie Stefanie Boucher, Leon Brackmann, Alexander Brock, Lena Broszel, Lukas Alexander Burkhart, Akino Bonifacio Chichiua, Ronja Christ, Constantin Louis Phillip Dambier, Anna-Katharina Daub, Lukas Joachim Dette, Tim Doescher, Marie-Christine Dreßen, Mattis Ennen, Jill Jasmine Ewert, Tanja Filonenko, Lisanne Catherine Forster, Niklas Franke, Lukas Frenken, Chiara Geef, Annika Ellen Goller, Menowin Adolf Graf, Marina Grenz, Laura-Vanessa Grüneberg, Jan Rafael Hagedorn, Patrick Henkel, Loreen Hergarten, Mara Hogelucht, Felix Paul Josef Holzwarth, Jonas Christopher Häger, Cansu Ipek, Lina Jacobsen, Anna Christiane Kelz, Jana Kirstgen, Adina Klein, Konstantin Klingen, Sebastian Kokol, Janina Sabrina Krey, Caroline Kwiedor, Sophie Lange, Tessa Felice Leineweber, Moritz Linten, Frederic Phillip Lutz, Katharina Merz, Natascha Janine Meyer, Merle Sophie Milchert, Luisa Marie Anastasia Müller, Simon Aloys Möllenbeck, Lukas Nahser, Wojciech Paciorek, Verena Maria Paffrath, Carina Penner, Christian Pritzkau, Yannick Rave, Arbesa Sadiku, Theresa Sandfort, Sophie Naja Viktoria Sarembe, Volker Schafflik, Felix Schaller, Lukas Matthias Schimmel, Sven Schlawne, Edgar Schleining, Julia Schröder, Hendrik See, Carlotta-Luisa Simonis, Charlotte Anna Steffens, Till Steinebach, Nils Sören Stockfisch, Steffen Alexander Swierczek, Katharina Maria Tarlinsky, Teresa Terschüren, Anne Juliane Thiel, Anais Nicole Thien, Josephine Tribbensee, Lars van Engelshoven, Frederik Phillip Vierkotten, Anouk Minou Walter, Lynn Juliane Wegner, Kristina Weidner, Luise Katharina Welter, Jella Marie Wortmann, Friederike Charlotte Wrede.
Die Schüler gestalteten auch musikalisch die Entlassfeier.
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