Feuerwehr Lüftelberg präsentierte sich am „Tag der offenen Tür“
Von der Jugend und einem Unimog
Lüftelberg. Über eine sehr gute Resonanz aus der Bevölkerung konnte sich Löschgruppenführer Manfred Schmitz beim „Tag der offenen Tür“ der Freiwilligen Feuerwehr freuen. Nicht nur, dass standesgemäß die Kameraden aus Merl, Meckenheim und Altendorf-Ersdorf begrüßt wurden, auch die Bevölkerung von Lüftelberg war in großer Zahl erschienen und ließ es sich bei den Floriansjüngern gut gehen. Nach einem Dämmerschoppen ging es tags drauf mit der offiziellen Eröffnung los, die Bürgermeister Bert Spilles vornahm.
„Wasser marsch!“
Der Stadtchef bedankte sich bei den Mitgliedern der Wehr und lobte auch das besondere Engagement bei der Jugendfeuerwehr und betonte, dass die Stadt ihren Feuerwehrnachwuchs fast ausschließlich über die Jugendwehren rekrutiert. Derzeit umfasst die Jugendwehr sieben Jungs und drei Mädchen und die durften auch direkt einmal das Geübte zeigen. Es galt entsprechend den Vorschriften der Feuerwehrverordnung eine ordnungsgemäße Wasserversorgung aufzubauen und diese an drei C-Rohre anzuschließen. Was natürlich nach der Alarmierung bedeutete, dass sie mit dem großen Einsatzfahrzeug einmal um den Block fuhren und dass mit Blaulicht und Martinshorn, ganz wie im richtigen Einsatz. Anschließend hieß es antreten zur Befehlsausgabe und dann mussten ganz schnell die entsprechenden Schläuche ausgerollt und an die Wasserverteilter angeschlossen werden, bevor drei mal das Kommando „Wasser marsch!“ ertönen konnte. Danach hieß es wieder alles abbauen und fachgerecht im Feuerwehrwagen verstauen. Der Applaus der Zuschauer war dem Nachwuchs sicher und auch Meckenheims oberster Feuerwehrchef, Stadtbrandinspektor Günter Wiegershaus konnte sich vom Ausbildungsstand des Nachwuchses überzeugen.
Ein Feuerwehrwagen-Kuchen
So viel Einsatz macht Hunger und Durst, und auch da hatte die Einheit bestens vorgesorgt. Es gab Räuberfleisch, Steaks, Pommes und Bratwürste, aber auch eine extrem gut sortierte Kuchentheke. Wobei sich da jemand sehr viel Arbeit gemacht hatte und sogar einen Kuchen in Form eines Feuerwehrwagens gebacken hatte. Kaffee und Kaltgetränke gab es natürlich auch. Löschgruppenführer Manfred Schmitz bedankte sich bei den zahlreichen freiwilligen Helfern, denn neben den aktiven Kameraden gab es viele Helfer an der Kuchentheke und in der Küche. Manfred Schmitz betonte, dass eine derartige Veranstaltung nur zu stemmen sei, wenn sich hier alle entsprechend engagieren und beteiligen.
Vor der Verschrottung gerettet
Dieser Geist ist es wohl auch, der ungewöhnliche Aufgaben angehen lassen kann. Denn für einen symbolischen Preis haben die Kameraden einen alten Feuerwehrunimog vor der Verschrottung gerettet und wollen diesen nun aufarbeiten. Das geht nur über die Kameradschaftskasse und natürlich mit der einen oder anderen Spende, aber ein schönes Projekt, das jedwede Unterstützung verdient, wird doch so auch die Historie des Feuerwehrwesens in den einzelnen Orten präsent gehalten.
Auch das Legen von Schläuchen will gelernt sein.
Mit der Restaurierung dieses Unimogs hat sich die Löschgruppe ein ambitioniertes Ziel gesetzt.
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