Allgemeine Berichte | 19.11.2013

Feuerwehr Volkesfeld agierte im stilechten Szenario

Floriansjünger zeigten ihre Schlagkraft

Großes Lob von den Verantwortlichen

Oft hieß es „Wasser marsch!“.

Volkesfeld. Die Sirenen im Eifelort Volkesfeld heulten am Samstag vergangener Woche, genau um 15.30 Uhr.

Minuten später rückten die Männer der Freiwilligen Feuerwehr des Dorfes, um ihren Wehrführer Albert Wingender und Einsatzleiter Thorsten Leich im Bereich Neustraße - Ecke Bergstraße an. „Brand in der Schreinerei Schüller - Fluchtweg verraucht“, so die Ausgangslage der Situation. Aufgrund einer Verpuffung war es zum Brand in der Lackiererei der örtlichen Schreinerei Schüller gekommen.

Alarm für die Feuerwehr. „Zum Zeitpunkt der Alarmierung war jedoch die Anzahl eventuell verletzter Personen unklar“, informierte der zweite Wehrführer Thorsten Leich „Blick aktuell“. Jedenfalls waren die Kameraden der aus insgesamt 25 Aktiven bestehenden Wehr, mit dem TSF-W- Florian Volkesfeld 48 und dem MTF – Florian Volkesfeld 19 schnellstens „vor Ort“.

Höchste Gefahr

Es bestand höchste Gefahr für eine weitere Verpuffung, die sich dann eventuell in weitere Räumlichkeiten der Schreinerei ausbreiten konnte.

Im Beisein zahlreicher Zuschauer, die durch ihre Anwesenheit, den Respekt vor den Floriansjüngern bekundeten, agierten die Kameraden frei nach ihrem Wahlspruch: „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“. Zunächst galt es für den Einsatzleiter die Erkundung der Einsatzstelle vorzunehmen und den Kameraden ihre Aufgaben zuzuweisen.

Die bestanden in einer Einleitung der Rettung von Personen, Einleitung des Innen- und Außenangriffs, Setzen der Verteiler für die B-Leitung sowie die C-Leitung.

Darüber hinaus weitere C-Rohre für den Angriff von der hinteren und der vorderen Seite des Gebäudes, und der Vorsorge zur Menschenrettung. Bei der Brandbekämpfung galt es unter anderem die Verpuffung zu beseitigen, Brände im Gebäude zu löschen sowie die Druckbelüftung zur Verdrängung des durch die Verpuffung entstandenen Rauches durchzuführen.

Lob in höchsten Tönen

Zufriedene Gesichter gab es unter den Beobachtern der Übung, dem Wehrführer Albert Wingender, Wehrleiter Stefan Schüller, Ortsbürgermeister Rudolf Wingender und Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz, der in höchsten Tönen sein Lob für die Feuerwehrer aussprach: „Solche Feuerwehren sind das Maß der Dinge um Brandsicherheit und technische Unfallhilfe schnell für die Bürger erbringen zu können. Und, dass auch kleine Orte eine solche Leistungsfähigkeit vorhalten können, sieht man hier und heute eindrucksvoll.

Hier ist ein großes Engagement, eine sehr aktive Wehr, die es bestens versteht, ihren Dienst für die Gesellschaft gerne zu erbringen“. Toll wenn es Menschen gibt, die sich für den „Anderen“ einsetzen. „Ich bin froh eine solche Truppe im Ort zu haben. Die Volkesfelder können beruhigt schlafen“, so Ortsbürgermeister Wingender zur Heimatzeitung „Blick aktuell“. Bei der anschließenden Übungsbesprechung gab´s jedenfalls keine Kritikpunkte. Warum auch. Bei diesem Einsatz zeigten sich wieder einmal die Früchte realitätsnaher Ausbildung - die hat in Volkesfeld einen sehr hohen Stellenwert.

Oft hieß es „Wasser marsch!“.
Die Wehr war bestens gerüstet.

Die Wehr war bestens gerüstet.

Begeistert von der Leistung bei dieser Abschluss-Übung zeigten sich (v.l.): Wehrführer Albert Wingender, VG Wehrleiter Stefan Schüller, Ortsbürgermeister Rudolf Wingender und VG Chef Jörg Lempertz.

Begeistert von der Leistung bei dieser Abschluss-Übung zeigten sich (v.l.): Wehrführer Albert Wingender, VG Wehrleiter Stefan Schüller, Ortsbürgermeister Rudolf Wingender und VG Chef Jörg Lempertz.

Feuerwehrkameraden auf der Suche nach Verletzten in der Schreinerei.

Feuerwehrkameraden auf der Suche nach Verletzten in der Schreinerei.

Oft hieß es „Wasser marsch!“.

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