Allgemeine Berichte | 23.10.2013

Initiative „Freunde des Nürburgrings“

Gute Aussichten für die Zukunft des Nürburgrings

Dr. Karl-Josef Schmidt ließ auf gute Entwicklung hoffen

Schon Tradition hat die Backstagetour durchs Fahrerlager, hier vor der ewigen Siegerliste der Nürburgringhelden.Herbert Clausen

Nürburg. Etwa 70 Nürburgringfreunde trafen sich zum Jahresausklang im Hotel „Grüne Hölle“. Morgens Nebel, dann einen spannenden VLN-Lauf, abends Musik mit Eifel Jimmy, ein tolles Buffet und jede Menge Benzingespräche. Doch wie geht es mit dem Nürburgring weiter? Dazu ein paar Worte von Dr. Karl-Josef Schmidt, dem Chef der Betriebsgesellschaft Nürburgring, die auf eine gute Entwicklung hoffen lassen. Alle Jahre wieder laden die Freunde des Nürburgring e.V. ein, eine Initiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dazu beizutragen, dass der Nürburgring im Interesse des Motorsports für jedermann gerettet wird. Vereinsvorsitzender Manfred Sattler trug vor, was er so alles getan hat, damit die Politik das lästige Kapitel Nürburgring nicht einfach zuklappen kann. Mit vielen Interviews in Funk und Fernsehen sowie Zeitungen sowie persönlichen Gesprächen wurden die verantwortlichen Politiker in Mainz daran erinnert, dass eine ganze Region um die Nürburg vom Ring lebt. Das sind Mitarbeiter der Betriebsgesellschaft Nürburgring, Gastronomie und Beherbergungsbetriebe, Metzger, Bäcker, aber auch Kartenverkäufer oder Parkwächter. Etwa 2.500 Menschen leben direkt vom Nürburgring. Zuversichtlich, dass die unendliche Geschichte Nürburgring doch noch ein gutes Ende nehmen wird, war Dr. Karl-Josef Schmidt in seinem etwa 15-minütigem Vortrag. Der ‚reiche Scheich‘ oder ‚reiche Russe‘, der die Traditionsrennstrecke für den privaten Gebrauch kaufen wird, wird nicht kommen. Dafür sorgt schon das sogenannte „Nürburgringgesetz“, das das nicht erlauben wird. Erfreulich, so Dr. Schmidt, dass der Kernbetrieb mit 200 Rennveranstaltungen sehr gut läuft und 2012 sogar einen Gewinn abgeworfen hat. Auch die Insolvenzverwalter, so Dr. Schmidt, werden alles tun, um im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Region rund um den Nürburgring zu retten. Die Initiative „Freunde des Nürburgrings“ mit Geschäftsführer Friedhelm Demandt, der auch Geschäftsführer des Nürburgrings war, bot den Mitgliedern ein buntes Programm: Sektempfang, Buffet, Musik mit Eifel Jimmy und eine Backstage-Tour durch die sonst nicht zugänglichen Räume am Nürburgring. Die Teilnehmer waren sehr zufrieden. Der Verein hat zurzeit etwa 350 Mitglieder, Tendenz steigend. Für 2014 sind weitere Aktivitäten im Zusammenhang mit den großen Rennveranstaltungen geplant. Mehr Infos unter www.freunde-des-nuerburgring.de.

Schon Tradition hat die Backstagetour durchs Fahrerlager, hier vor der ewigen Siegerliste der Nürburgringhelden.Foto: Herbert Clausen

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