Beller Galasitzung hatte wieder tolle Höhepunkte
Karnevalisten zündeten ein Feuerwerk der guten Laune in der „Gemeinde-Narrhalla“
Bell. Den Karnevalisten im närrischen Backofenbauer-Dorf Bell, braucht es um ihren Nachwuchs nicht bange zu sein. Da tummelten sich bei den zwei stimmungsgeladenen „Galasitzungen“ in der Gemeindehalle „Stoppelhopser“, „Wonneproppen“ oder gar das „Junge Gemüse“ auf den Bühnenbrettern. Wahre närrische „Geheimwaffen“ der Beller „Macher“. Froh gestimmte, kostümierte Närrinnen und Narren aus nah und fern, denen bereits im Vorfeld musikalisch durch die exzellenten Musikanten Claus Heuft und Carsten Liersch so richtig eingeheizt wurde, erlebten eine Super-Schau der Spitzenklasse. Schon beim Einmarsch der närrischen Korporationen, den Damen und Herren des Elferrates, und aller Mitwirkenden zeigte sich die „Schlagkraft“ der Beller Karnevalsmacher bei dieser Gemeinschaftssitzung von der Möhnengesellschaft „Beller Jäße“ und der KG „Blaue Funken“. Eine Bühne voller Narren ließ schon gleich zu Beginn erahnen, was da kommen würde. Und in der Tat. Es ging Schlag auf Schlag, mit Gags am laufenden Band, die gekonnt und mit viel Elan durch das Sitzungspräsidenten-Gespann Nicole Meurer, die Beate Perzewski würdig vertrat, und Bernhard Wölwer angekündigt wurden. Enorm und äußerst temperamentvoll war der Auftritt der Jüngsten, den Stoppelhopsern und den Wonneproppen gemeinsam, gleich zu Beginn. Bei ihrer, von Martina Endres, Eva Gyurowath und Melanie Genn einstudierten Show „Drei Wickies und die Wilden 13“, katapultierten sie sich in die Herzen der Zuschauer. Genau so wie auch die Girls, die als „Junges Gemüse“ angekündigt wurden. Herrlich, und in Eisbären-Outfits sauber präsentiert, „Wenn Eskimos tanzen“. Ohne Zugabe kamen die jungen Akteure nicht von der Bühne. Ein weiteres Highlight im karnevalistischen Geschehen war wohl das quirlige Tanzmariechen, die 13-jährige Jasmin Daub, sie war ein wahrer Hinkucker. Auch ihre Trainerinnen Anna Wölwer und Maike Daub hatten ganze Arbeit geleistet. Hoch musikalisch gings dann bei den beliebten von Manfred Meid geleiteten „Beller Föttchesföhlern“ (Schatzi schenk mir ein Foto), zu. Wahnsinn, was diese 12 Vollblut-Musiker und Trommler ihren Instrumenten für tolle Töne entlockten und für die richtige Stimmung sorgten. Martin Röser hatte die musikalischen Talente vor nunmehr 120 närrischen Monaten zusammen geführt. Musikalisch sind die Beller immer gut drauf gewesen. Und da hat die langjährige „Hauskapelle“ wohl einen großen Anteil daran. Claus Heuft und Carsten Liersch, bieten nämlich den Karneval wie er sein soll, einfach urwüchsig. „Auf und nieder, immer wieder“, oder „Packt Euch mal am Öhrchen“, Schunkelwalzer und Stimmungslieder, wohl auch immer das richtige Rezept zum „Anheizen“ fürs Publikum und den nächsten Akteur auf der Bühne. Herrliche Büttenvorträge, wie etwa den von Udo Krayer der viel Heiteres aus dem Nähkästchen verriet, dem Wehrer „Ass“ Stefan Vogt (Schönheit vergeht - Hektar besteht), dem Beller Newcomer Tim Mintgen der zum ersten male in der Bütt in der Rolle als „Dorfsheriff“ agierte, aber auch die erfrischenden Sketche von „Töppche und Bella“ aus Andernach angereist, sowie der Superauftritt der „Breiköpp“, Kurt Gerhards gemeinsam mit seinen Töchtern Pia und Vera aus Wehr, strapazierten die Lachmuskeln der Besucher.
Tanzgruppen begeisterten das Publikum
Sauber, ausgefeilt, mit tollen Schrittkombinationen und immer mit einem charmanten Lächeln im Gesicht, bezauberten die Beller Möhnen-Girli´s mit ihrem von Nicole Meurer und Beate Perzewski choreographierten Gardetanz. Und die „Golden Girls“ aus Mendig, die unter der Leitung von Daniele Lechner wahres „Discofieber“ verbreiteten, brillierten mit Wahnsinns Hebungen und dem richtigen Rhythmus. Dass die Beller Stadtsoldaten unter dem Adjudanten Lukas Daub auch anders können, wie als „Stramme Jungs“ zu marschieren, bewiesen sie auf einfühlsam humoristische Art als grazile „Ballettmäuse“. Klar, dass dafür eine Rakete in den Narrenhimmel stieg. Und dann gab es noch hohen Besuch: Das Mendiger Dreigestirn, Prinz Peter, Bauer Florian und Jungfrau Buddy, machten mit großem Gefolge ihre Aufwartung. „Damit sehen wir uns als „Friedenstifter“ zwischen Bell und dem Vorort Mendig“, so Präsident Bernhard Wölwer scherzhaft bei der Geschenk-Übergabe eines Original Beller Backofenbrotes an die Hochwohlgeborenen. Das Dreigestirn bedankte sich mit seinem Sessions-Hit.
Großes musikalisches Finale
Alleine das Finale in Bell ist immer wieder sehens- und hörenswert. Mit seinen „Ohrwürmern des Karnevals“ begeisterte dabei das 1998 ins karnevalistische Leben gerufene berühmte Original „Hassebur-Quintett“. Sitzungspräsident Bernhard Wölwer Peter Börder, Bernd Meurer, Mario Brötz, Alfons Mauermann, und Musiktalent Claus Heuft zeigten, unter anderem, mit ihrem neue Hit „Mir Beller“ Spitzenleistungen. Diese Formation ist „Kult“ im Dorf der Backofenbauer. Damit beendeten die vielen Aktiven einen wahren Abend der Lebensfreude im wunderschönen „Bell am See“ zu dessen Gelingen auch viele „Guten Geister“ vor und hinter den Kulissen mit beigetragen hatten. Nach der Sitzung war noch lange nicht Schluss, viele Besucher sangen, schunkelten und feierten gut gelaunt weiter.

Das Mendiger Dreigestirn machte seine Aufwartung und erhielt als Geschenk ein Beller Backofenbrot.
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Hiermit möchte ich mich recht herzlich bei Bernd Schmitz für diesen tollen Bericht bedanken.Er bringt die tolle Stimmung dieses Abends auf den Punkt.
Gruß
Bernhard Wölwer
Sitzungspräsident KG Blaue Funken Bell