Kindertagesstätte St. Nikolaus Mendig
Neuer Elternausschuss setzt sich für weitere Baumaßnahmen ein
Mendig. Ende Oktober trafen sich die Eltern des Katholischen Kindergartens St. Nikolaus in Mendig erstmals zu einem Elternabend im neuen Gebäude in der Thürer Straße. In die große Turnhalle passte neben den zahlreichen Eltern und 23 Erzieherinnen auch ein großes Herbst-Mandala aus Naturmaterialien wie Kastanien, Blättern und Tannenzapfen, das zu Beginn der Veranstaltung gemeinsam in einer ruhigen Meditation auf dem Boden der Halle ausgelegt wurde. Die Verabschiedung des alten und die Wahl des neuen Elternausschusses standen auf der Tagesordnung. Im neuen Gebäude ist die Anzahl der Gruppen von fünf auf sieben angewachsen, sodass auch der Elternausschuss personell stärker besetzt ist als zuvor. Insgesamt 13 Mütter und Väter von Kindern der Pusteblume, der Plapperfrösche, der Glühwürmchen, der Grashüpfer, der Meereskinder, der Sonnenkinder und der Kleinen Füchse wurden gewählt, um für ein Jahr die Erziehungsarbeit in der Kindertagesstätte zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen der Kindertagesstätte und den Eltern zu fördern. Der Ausschuss berät den Träger und die Leitung in allen wesentlichen Fragen der Arbeit in der Kindertagesstätte und kann Anregungen zur Gestaltung und Organisation geben.
Mitte November traf sich der Ausschuss dann zu seiner konstituierenden Sitzung. Im Personalzimmer der Kita fand jeder Platz am großen Tisch auf einem der bunten Stühle in den Gruppenfarben der Kinder. Auch dies ist eine Neuerung, denn bisher „wanderte“ der Elternausschuss wegen Platzmangels in der alten Einrichtung durch die Mendiger Gastronomie. Steffi Klöppel wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt, Pascal Reinhardt zum Stellvertretenden Vorsitzenden, Andrea Pistor zur Schriftführerin und Bettina Hauptmann zum Pressewart.
Ein großes Anliegen des neuen Elternausschusses ist die weitere Begleitung der Baumaßnahmen im und um den Kindergarten, denn mit der Einweihung und dem Einzug in das neue Gebäude sind die Arbeiten wie in jedem Neubau noch lange nicht beendet. Der unbefestigte und holprige Schotterplatz zum Hof und Haupteingang der Einrichtung und die fehlende direkte Zugangsmöglichkeit der Kinder vom neuen Gebäude zum geliebten Außengelände des alten Kindergartens waren die wichtigsten Punkte, über die gesprochen wurde, doch ist es noch unklar, wann die Arbeiten daran weitergehen sollen.
