Alten Arresthaus in Mayen: Künstler räumen ihre Ateliers und zeigen einen großen Teil ihrer Werke dem Publikum
„Offene Ateliers - Künstlern über die Schulter geschaut“
Vernissage am 7. März - Ausstellung bis zum 23. März
Mayen. Die Ausstellungssaison im Alten Arresthaus in Mayen beginnt ungewöhnlich. Neun Künstler räumen ihre Ateliers und zeigen einen großen Teil ihrer Werke dem Publikum. Wer schon einmal ein Atelier besucht hat, kennt die besondere Atmosphäre. Bilder sind an die Wand gelehnt, Farbtöpfe und Pinsel stehen auf Tischen und Regalen, auf den Staffeleien befinden sich unvollendete Werke und dem Künstler darf man bei seinem Schaffen über die Schulter schauen. Der eine oder andere bekommt dann sogar, Lust mitzumachen.
Vom 7. bis 23. März bieten die Künstler der Künstlergruppe „2010“ genau dies den Besuchern des Alten Arrsthauses in Mayen in der Stehbach 31. Die ausstellenden Künstler Michael Bertram, Babsi Bertsch, Doris Büma, Heinz-Albert Ellner, Richard Frensch, Maria Ferreira-Krämer, Gisela Irmtrud Keiffenheim, Yvonne Sander und Christina Weise sind zu unterschiedlichen Zeiten anwesend und bieten auch Workshops an. Nähere Informationen dazu bei Christina Weise, Tel. (0 26 51) 49 14 69 oder www.Christina-Weise.de, Richard Frensch, Tel. (01 77) 3 00 73 34; Vernissage: am 7. März um 19 Uhr; Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei!
Künstler Richard Frensch
Sein Interesse gilt vorwiegend der Natur; so waren in der Vergangenheit seine häufigsten Motive Naturbilder und Bilder aus der Heimatstadt Mayen. Seine besondere Vorliebe gilt den Wasserlandschaften; die Nordsee ist hierbei favorisiert.
Die Kür ist für ihn die abstrakte Malerei, vorwiegend mit Acryl in einer speziellen Technik auf mineralischem Untergrund. Derzeit ist Eisenoxyd sein bevorzugtes Material. Den Rost und die daraus resultierenden Farben produziert er selbst.
Er wird in den drei Wochen sein Atelier ins Arresthaus verlegen und kann dort, von kleinen Ausnahmen abgesehen, bei der Arbeit besucht werden. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee erteilt er gerne Auskunft über seine Arbeiten und stellt auch Papier/Karton und Farbe für die eigene Kreation zur Verfügung. Kontakt: Richard Frensch, Tel. (01 77) 3 00 73 34, E-Mail: richardfrensch@rif-art.de, www.rif-art.de
„H. A. Ellners Relativitätsironie“
(Künstlerische)Vita, erzählt als Kurzgedicht:
„Geboren? Ja! Gelebt? Das auch…
Doch lange Zeit mehr aus dem Bauch.
Erst spät begann mein Hirn zu denken,
Dass Sucht und Gier davon ablenken,
Mein wahres Wollen zu ergründen!
So gab ich auf, all diese „Sünden“.
Ich fand zur Lyrik und zur Kunst
Ab März 04, noch ohne Dunst.
Und heute, nach nunmehr zehn Jahren,
Bin ich in Poesie erfahren…
Hier nenne ich mal keine Zahlen:
Schau’n Sie selbst nach, in den Annalen...
Das mit der Kunst ist relativ…
Ergo manch’ Pseudo-Meister, schief, Beäugt mein Werk, und ich hör’n tratschen:
„Sein Urknall lässt E. kunstvoll… matschen!“
Jetzt bin ich – amtlich! - „ Höhlenmaler“?
Abwarten, wer nun kriegt…die Taler!
Mein Fazit: Ich bin heut’ authentisch, Kein Rollenspieler und identisch. Mit meinem kreativen Kind,
Das mir schräge Gedanken spinnt
Aus Geistesstroh, zu Dichtergold;
Auch mal als Dunkelbild, gewollt! BASTA.“
(Copyright © Heinz-Albert Ellner, 56727 Mayen)
„Schatten“ von Heinz-Albert Ellner.
Heinz-Albert Ellner.
„Friesengewächs“ - Richard Frensch.
Der Künstler Richard Frensch.
Fotos: privat
