Blaulicht | 06.02.2026, 12:37 Uhr

Eine unfassbare Tat: In dem Zelt schliefenfriedlich mehrere Menschen

05.02.: Versuchter Mord: Mann zündet voll besetztes Kälteschutzzelt für Obdachlose an

Symbolbild. Foto: Pixabay.com
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Kaiserslautern. Die Polizei ermittelt gegen einen 50-jährigen Mann wegen des Verdachts des versuchten Mordes in sechs Fällen. Ihm wird vorgeworfen, in der Nacht zum Donnerstag auf dem Gelände der katholischen Kirche in der Spittelstraße in Kaiserslautern ein Zelt für obdachlose Menschen in Brand gesetzt zu haben.

Bei dem sogenannten Kälteschutzzelt handelt es sich um eine Übernachtungsmöglichkeit für wohnungslose Personen, in dem sich sechs sogenannte Kälte-Iglus befanden. Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich sechs Personen in dem Zelt auf. Zwei Personen wurden bei dem Brand leicht verletzt.

Ein Zeuge bemerkte kurz vor 01:00 Uhr das Feuer und alarmierte die im Zelt schlafenden Personen, die sich anschließend ins Freie rette konnten. Der Zeuge verständigte den Notruf. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz. Die beiden Verletzten wurden vor Ort medizinisch versorgt, das Feuer durch die Feuerwehr gelöscht.

Der Tatverdächtige wurde von der Polizei am Ereignisort festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass der Mann den Brand vorsätzlich gelegt hat. Zudem prüft die Polizei einen möglichen Zusammenhang mit zwei kurz zuvor in der Innenstadt in Brand geratenen Müllcontainern.

Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zum Motiv dauern an

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