Warnung vor Betrugsmasche: Falscher Bankmitarbeiter ergaunert Tausende Euro
08.06.: Telefonbetrug in Troisdorf: Senior verliert 3.000 Euro
Troisdorf. Ein älterer Herr aus Troisdorf fiel am Montagmittag, dem 8. Juni, einem Telefonbetrug zum Opfer, bei dem unbekannte Täter mehr als 3.000 Euro erbeuteten. Der Vorfall ereignete sich gegen 13:00 Uhr, als der Senior einen Anruf von einem Mann erhielt, der vorgab, Mitarbeiter eines Geldinstituts zu sein. Der Anrufer behauptete, eine fremde Person versuche, unberechtigt Geld vom Konto des Seniors abzubuchen. Um dies zu verhindern, müsse der Kontoinhaber eine Bestätigung über seine Foto-TAN-App vornehmen.
Der Troisdorfer folgte den Anweisungen des vermeintlichen Bankmitarbeiters und bestätigte den Vorgang über die App. Nachdem das Gespräch beendet war, stellte der Senior kurze Zeit später fest, dass er tatsächlich einer Überweisung zugestimmt hatte. Insgesamt wurden über 3.000 Euro von seinem Konto abgebucht. Die Kriminalpolizei im Rhein-Sieg-Kreis hat die Ermittlungen aufgenommen.
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut vor dieser Betrugsmasche. Häufig geben sich Kriminelle am Telefon als Mitarbeitende von Banken oder anderen Institutionen aus, um ihre Opfer zur Freigabe von Überweisungen oder zur Herausgabe sensibler Daten zu bewegen.
Die Polizei gibt folgende Ratschläge: Bankmitarbeitende fordern telefonisch niemals zur Freigabe von Überweisungen oder zur Preisgabe von Zugangsdaten auf. Verdächtige Gespräche sollten sofort beendet werden. Bei Zweifeln wird empfohlen, selbst Kontakt zur Bank aufzunehmen und hierfür ausschließlich die bekannten Servicenummern zu nutzen. Zudem sollte umgehend die Polizei informiert werden, wenn man Opfer eines Betrugsversuchs geworden ist oder bereits eine Transaktion freigegeben hat.
BA
