Allgemeine Berichte | 01.04.2026, 14:09 Uhr

Waffelduft für den guten Zweck:

1000 Euro für das Frauenhaus Westerwald

(von links) Matthias Kollecker (stv. Direktor Unternehmenskultur am KKM), Barbara Metzger (Frauenhaus Westerwald) und Angela Klumpp (Leiterin ehrenamtlicher Besuchsdienst am Brüderkrankenhaus Montabaur
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Montabaur. Mit viel Herz, Engagement und dem Duft frisch gebackener Waffeln haben die „Grünen Damen und Herren“ des Brüderkrankenhauses Montabaur eine Spendenaktion auf die Beine gestellt. Der Erlös: 1000 Euro – übergeben an das Frauenhaus Westerwald, das Frauen und Kindern in akuten Krisensituationen Schutz und Unterstützung bietet.

Organisiert wurde die Aktion vom ehrenamtlichen Besuchsdienst unter der Leitung von Angela Klumpp. Gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern wurden im Krankenhaus Waffeln gebacken und gegen eine Spende abgegeben. „Solche Aktionen zeigen, wie viel man mit vergleichsweise einfachen Mitteln erreichen kann, wenn viele Menschen mitmachen“, so Klumpp.

Auch seitens des Klinikums wird das Engagement ausdrücklich gewürdigt. Matthias Kollecker, stellvertretender Direktor Unternehmenskultur, betont die gesellschaftliche Verantwortung: „Als Gesundheitsanbieter sehen wir uns nicht nur in der medizinischen Versorgung, sondern auch in der Unterstützung sozialer Einrichtungen in der Region in der Pflicht.“

Die Spende kommt dem Frauenhaus Westerwald zugute, das eine wichtige Anlaufstelle für Frauen ist, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Die Einrichtung bietet rund um die Uhr Schutz, anonyme Unterbringung sowie umfassende Beratung und Begleitung – auch für Kinder. Neben der akuten Hilfe unterstützt das Team die Frauen dabei, neue Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln.

Barbara Metzger, Vorsitzende des Vereins Frauen für Frauen e.V. und Vertreterin des Frauenhauses, macht deutlich, wie wichtig solche Unterstützung ist. Die Nachfrage nach Schutzplätzen sei weiterhin hoch, die Einrichtung häufig ausgelastet. Frauen kämen aus dem gesamten Bundesgebiet, um Schutz zu suchen. Über ein bundesweites System werde koordiniert, wo aktuell Plätze frei sind.

Finanziert wird die Einrichtung über Tagessätze, die in der Regel von Behörden übernommen werden, sowie durch Zuschüsse von Land und Kommunen. Dennoch spielen Spenden eine wichtige Rolle – etwa für zusätzliche Angebote, besondere Projekte oder zur Absicherung des laufenden Betriebs.

Die 1000 Euro aus Montabaur sind daher weit mehr als nur ein symbolischer Betrag. Sie stehen für gelebte Solidarität und zeigen, wie wichtig das Zusammenspiel von Ehrenamt, Institutionen und gesellschaftlichem Engagement ist.

„Jede Unterstützung hilft uns, Frauen in schwierigen Lebenssituationen aufzufangen und ihnen einen Neuanfang zu ermöglichen“, so Metzger. Die Aktion der „Grünen Damen und Herren“ ist damit ein Beispiel dafür, wie aus kleinen Ideen große Hilfe entstehen kann – direkt vor Ort und für Menschen, die sie dringend brauchen.

Pressemitteilung Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

(von links) Matthias Kollecker (stv. Direktor Unternehmenskultur am KKM), Barbara Metzger (Frauenhaus Westerwald) und Angela Klumpp (Leiterin ehrenamtlicher Besuchsdienst am Brüderkrankenhaus Montabaur Foto: Tom Neumann / Katholisches Klinikum Koblenz · Montabaur

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