Blaulicht | 08.04.2025

Mann wurde Opfer einer Phishing-Mail

100.000 Euro durch Betrug verloren

Symbolbild.Foto: Pixabay

Siegburg. Ein 65-jähriger Mann aus Siegburg ist Opfer eines Phishing-Betrugs geworden, nachdem er 100.000 Euro auf ein unbekanntes Bankkonto überwiesen hatte. Der Mann erhielt eine E-Mail von einem bekannten Vergleichsportal, die ihm vorschlug, sein Geld gewinnbringend anzulegen, indem er ein Konto bei einer Onlinebank eröffnete. Bei seiner Recherche entdeckte der Mann keine verdächtigen Hinweise auf die Seriosität der Bank. Nach einer angeblichen Überprüfung seiner Identität erhielt er eine weitere E-Mail mit seinen Bankdaten und überwies daraufhin 100.000 Euro auf das angegebene Konto.

Als er später überprüfen wollte, ob das Geld auf dem neuen Konto eingegangen war, stellte er fest, dass er sich mit den erhaltenen Anmeldedaten nicht einloggen konnte. Ein Anruf bei der Bank ergab, dass kein Konto eröffnet worden war und die angegebene Bankverbindung dort nicht existiert. Somit war klar, dass der Mann Opfer einer Phishing-Attacke geworden war.

Um die Betrüger an ihrem Vorgehen zu hindern, weist das LKA NRW auf folgendes hin:

- Links nicht unüberlegt anklicken!

- Antworten Sie nicht auf verdächtige E-Mails! Schreiben Sie die Ansprechpartner eigenständig mit einer neuen E-Mail an.

- Fragen Sie den Absender bei Änderungen von Bankverbindungen über einen anderen Kommunikationskanal, ob die Information stimmt.

- Vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben. Bei geringsten Abweichungen sollten Sie stutzig werden.

- Halten Sie bei möglichen Änderungen in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank.

- Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten per E-Mail.

- Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand sowie Ihre Kontobewegungen. So können Sie schnell reagieren, falls ungewollte Aktionen stattgefunden haben.

- Achten Sie auf einen Grundschutz Ihrer Hard- und Software.

- Sollten Sie eine Täuschung bemerken und bereits eine Überweisung vorgenommen haben, informieren Sie umgehend Ihr Geldinstitut und wenden Sie sich an die Polizei.

BA

Symbolbild. Foto: Pixabay

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