Blaulicht | 15.01.2026

Ein Streit zwischen dem 19-Jährigen und dem 52-jährigen Opfer soll eskaliert sein

14.01.: Tötungsdelikt - 19-jähriger Tatverdächtiger dem Haftrichter vorgeführt

Symbolbild.Foto: SZ-Designs - stock.adobe.com

Köln. Am Mittwoch, den 14. Januar, entdeckten Polizeibeamte in einer Wohnung in Köln-Bickendorf einen schwer verletzten 52-jährigen Mann, der seinen Verletzungen erlegen war. Zuvor hatte ein besorgter Zeuge die Polizei informiert.

Ein 19-jähriger Mann steht im Verdacht, dem Opfer am Abend des 13. Januar die schweren Verletzungen zugefügt zu haben. Der junge Mann wurde festgenommen und soll noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es am Dienstagabend, dem 13. Januar, in der Wohnung des Verdächtigen am Ollenhauerring zu einem Streit zwischen ihm und dem 52-Jährigen. Der ältere Mann hatte sich gelegentlich um den 19-Jährigen gekümmert, da seine Eltern im Ausland leben. Der Streit eskalierte offenbar so weit, dass der junge Mann dem 52-Jährigen tödliche Verletzungen zugefügt haben soll, bevor er die Wohnung verließ.

Unabhängig davon kam es später am Abend gegen 23.10 Uhr zu einem weiteren Vorfall auf der Venloer Straße. Hier geriet der 19-Jährige in eine körperliche Auseinandersetzung mit einem Sicherheitsmitarbeiter der DITIB-Moschee, da er die bereits verschlossene Moschee betreten wollte. Aufgrund leichter Verletzungen des jungen Mannes wurde ein Rettungswagen gerufen. Die Herkunft dieser Verletzungen wird noch untersucht.

Im Krankenhaus verhielt sich der 19-Jährige unkooperativ, leistete Widerstand und bewarf die Polizisten mit einer Urinflasche. Daraufhin wurde er in Gewahrsam genommen und blieb bis Mittwochmittag in polizeilichem Gewahrsam.

Am selben Tag meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, da der 52-jährige Mann nicht zur Arbeit erschienen war und zuletzt bei dem 19-jährigen Verdächtigen gesehen worden sein soll. Die Polizei begab sich zur Wohnung des Verdächtigen, wo sie nach vergeblichem Klingeln und Klopfen auf den Balkon kletterte und den apathisch wirkenden Verdächtigen fand.

Seine Aussagen deuteten darauf hin, dass sich der 52-Jährige in der Wohnung befinden könnte. Die Tür wurde daraufhin mit Unterstützung der Feuerwehr gewaltsam geöffnet, und der 52-Jährige wurde leblos aufgefunden.

Der 19-jährige Verdächtige bestreitet die Tat. Die Ermittlungen zu den Motiven und Hintergründen dauern an.

BA

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  • Anne: Wie gut, das jetzt keine Dorfkirmes ist am 19. Januar. Da gäbe es dann eher ein traditionelles Hahneköppen in ausgelassener Stimmung unmittelbar neben dem Tatort anstatt einer Mahnwache…

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