Möglicher Sekundenschlaf: Kollision auf der Autobahn
16.09.: Schwerer Unfall auf der A 61 bei Wehr
Mendig. Ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen ereignete sich am 16. September um 15:25 Uhr auf der A61 in Fahrtrichtung Süden. Die Rettungsleitstelle meldete den Vorfall, der sich zwischen der Tank- und Rastanlage Brohltal-West und der Anschlussstelle Wehr abspielte. Drei Fahrzeuge waren in den Unfall involviert: ein Sattelzug, ein Kleintransporter und ein PKW.
Nach ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Kleintransporter während der Fahrt auf den vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Infolge des Aufpralls verlor der Fahrer des Kleintransporters die Kontrolle über sein Fahrzeug, das daraufhin über die Fahrbahn geschleudert wurde. Ein nachfolgender PKW konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte mit dem Kleintransporter.
Der PKW und der Kleintransporter erlitten erhebliche Schäden, sodass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Während der Unfallaufnahme entstand der Verdacht, dass der Fahrer des Kleintransporters möglicherweise am Steuer eingeschlafen war.
Die Insassen des PKW wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Gegen den Fahrer des Kleintransporters wurden Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des Fahrers an Ort und Stelle sichergestellt.
Für die Unfallaufnahme, Bergungsmaßnahmen und die Reinigung der Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei mussten die drei Fahrstreifen im Bereich der Unfallstelle für über zwei Stunden gesperrt werden. Diese Sperrung führte zu einem etwa 10 Kilometer langen Rückstau. Während der Sperrung ereigneten sich im Stau zwei weitere Auffahrunfälle, bei denen es jedoch nur zu leichten Sachschäden kam.BA
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Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Foto: Winkler TV