Blaulicht | 25.08.2025

Täter in Plaidt festgenommen - Opfer befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr

22.08.: Bad Honnef: Messer-Angriff vor Schnellimbiss

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Bad Honnef. Die Bonner Polizei und Staatsanwaltschaft hatten am späten Freitagabend (22.08.2025) die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen, nachdem es vor einem Schnellimbiss in der Bad Honnefer Lohmarstraße zu einem Streitgeschehen zwischen zwei Männern gekommen war. Dabei war ein 23-Jähriger von einem 20-Jährigen mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt worden.

Zwischenzeitlich befindet sich der 23-Jährige nach Auskunft der behandelnden Ärzte in einem stabilen Zustand. Am Sonntag (24.08.2025) wurde der 20-Jährige auf Antrag der Bonner Staatsanwaltschaft einem Richter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gegen ihn, der zunächst unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Die Ermittlungen gegen den 20-Jährigen dauern indes weiter an.

Das war geschehen:

Die Bonner Polizei und Staatsanwaltschaft haben am späten Freitagabenddie Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war es gegen 22:25 Uhr vor einem Schnellimbiss in der Bad Honnefer Lohmarstraße zu einem Streitgeschehen zwischen zwei Männern gekommen, in dessen Verlauf ein 23-Jähriger von einem 20-Jährigen mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt wurde. Zeugen alarmierten den Rettungsdienst, der den Geschädigten nach der Erstversorgung vor Ort zur intensivmedizinischen Betreuung in eine Klinik brachte. Der 20-jährige Tatverdächtige flüchtete nach ersten Erkenntnissen mit seinem Pkw vom Tatort. Er wurde im Rahmen unmittelbar eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Koblenz in der Ortslage Plaidt gestoppt und widerstandslos festgenommen. Neben der Spurensicherung vor Ort, den Ermittlungen zum Geschehensablauf und den Hintergründen suchen die Ermittler weitere Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben könnten. Sie werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228 15-0 mit der Mordkommission in Verbindung zu setzen. BA

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