Blaulicht | 27.01.2026

In einer Wohnung befanden sich Angehörige der Ex-Partnerin

24.01.: Brandstiftung wegen Beziehungsende: 20-Jähriger setzt Mehrfamilienhaus in Flammen

Symbolbild.Foto: Sven Grundmann - stock.adobe.com

Köln. In der Nacht von Freitag auf Samstag (24. Januar) hat die Polizei Köln im Stadtteil Kalk einen 20-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, einen Brand in einem Mehrfamilienhaus gelegt zu haben. Der Haftrichter ordnete am Sonntag Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes in sechs Fällen, schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung an. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 20-jährige Mazedonier gegen 23:30 Uhr hölzerne Schuhregale und -schränke vor der Tür einer Dachgeschosswohnung in der Olpener Straße in Köln-Merheim angezündet haben. In dieser Wohnung befanden sich sechs Angehörige der Freundin des Verdächtigen. Der mutmaßliche Grund für die Tat war, dass die 20-jährige Freundin sich wenige Tage zuvor von ihm getrennt und zu ihren Eltern in die Dachwohnung zurückgezogen hatte.

Die Familie bemerkte das Feuer rechtzeitig und konnte durch das stark verrauchte Treppenhaus ins Freie fliehen. Drei Familienmitglieder erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden im Krankenhaus behandelt.

Die Polizei nahm den Verdächtigen kurze Zeit später an seiner Wohnadresse fest.

Die Dachgeschosswohnung ist stark verrußt und derzeit unbewohnbar. Dank der schnellen Löscharbeiten der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Stockwerke verhindert werden.

BA

Symbolbild. Foto: Sven Grundmann - stock.adobe.com Foto: Sven Grundmann - stock.adobe.com

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