Trotz Sturmschäden: Keine größeren Verluste in Königswinter
25.10.: Gefahr durch umstürzende Bäume und Strommasten in Königswinter
Königswinter. Am Sonntagmorgen sorgte das Orkantief Manja im Stadtgebiet von Königswinter für zahlreiche wetterbedingte Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr. Zwischen 4:59 Uhr und 10:00 Uhr wurden die Einheiten aus den Stadtteilen Altstadt, Bockeroth und Uthweiler zu insgesamt acht Alarmierungen gerufen. Der Schwerpunkt der Einsätze lag im bergigen Bereich von Königswinter.
Zu den Einsatzorten gehörte die Berghausener Straße, wo zwei umgestürzte Bäume von der Feuerwehr beseitigt werden mussten. Auch ein umgekippter Bauzaun beschäftigte die Einsatzkräfte in diesem Gebiet. In Pleiserhohn war ein Baum auf ein Wohnhaus gestürzt; da keine unmittelbare Gefahr bestand, war ein Eingreifen der Feuerwehr jedoch nicht notwendig.
Ein weiterer Baum blockierte die Zufahrtsstraße zum Drachenfels, der ebenfalls von den Feuerwehrleuten entfernt wurde. In der Umgebung von Pleiserhohn drohte zudem ein Strommast umzustürzen, woraufhin der zuständige Stromversorger informiert wurde.
Neben den Sturmschäden mussten die Einsatzkräfte auch mit Wasseransammlungen kämpfen. In Oberscheuren trat Wasser in eine Garage ein, weshalb das Abwasserwerk benachrichtigt wurde. Eine Überschwemmung auf einem Feldweg zwischen Vinxel und Oelinghoven führte ebenfalls zu einer Verständigung des Abwasserwerks.
Trotz der zahlreichen Einsätze sind der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter bisher keine größeren Schäden bekannt. BA
Umgestürzter Baum auf der Berghausener Straße wird von der Einheit Uthweiler beseitigt Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
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Einsatz der Einheit Altstadt im Bereich des Kutscherwegs am Drachenfels Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter