Polizei und Staatsanwaltschaft nehmen Jugendliche ins Visier
28.12.: Kiosk-Raub in Bonn: 14-Jährige unter Tatverdacht
Bonn. In Bonn-Nordstadt ereignete sich am Sonntagabend, dem 28. Dezember 2025, ein Raubüberfall auf einen Kiosk in der Breite Straße. Zwei 14-jährige Jugendliche stehen im Verdacht, den Angestellten des Kiosks mit einer Schusswaffe bedroht und anschließend Bargeld aus der Kasse entwendet zu haben.
Bereits am Mittwoch, dem 31. Dezember 2025, gelang es dem Kriminalkommissariat 14 der Bonner Polizei, die beiden Tatverdächtigen zu ermitteln.
Der entscheidende Hinweis kam von einer Streife der Wache GABI, die im Bonner Hofgarten auf die beiden 14-Jährigen aufmerksam wurde. Ihr Erscheinungsbild und ihre Kleidung passten zu den Beschreibungen der Zeugen.
Die anschließende Kontrolle ergab weitere Hinweise auf ihre Tatbeteiligung, die durch zwei Wohnungsdurchsuchungen untermauert wurden. Bei diesen Durchsuchungen wurden Mobiltelefone, mutmaßliche Tatbekleidung, Betäubungsmittel und eine PTB-Waffe sichergestellt.
Nach den ersten polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen am 31. Dezember 2025 in Absprache mit der Bonner Staatsanwaltschaft ihren Eltern übergeben, da keine Haftgründe vorlagen. Weitere Ermittlungen führten dazu, dass einer der Jugendlichen auch als Tatverdächtiger eines versuchten Raubes auf eine Bäckerei in Küdinghoven am 16. Oktober 2025 identifiziert wurde.
Diese neuen Erkenntnisse führten zu einer erneuten Prüfung der Haftvoraussetzungen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen gegen beide Jugendlichen dauern an.BA
