Blaulicht | 19.05.2024

Weitere sechs Personen wurden schwer verletzt

39-Jähriger stirbt bei tragischem Unfall auf A3

Symbolbild. Foto: pixabay.com

MontabaurAm Sonntag, den 19.05.2024, ereignete sich auf der BAB 3, Richtungsfahrbahn Frankfurt/Main, in Höhe der Anschlussstelle Montabaur, gegen 04.44 Uhr, ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Hierbei wurden sechs Personen schwer und eine Person tödlich verletzt.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr der Fahrzeugführer eines PKW Ford die A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt/Main. Hierbei kam er nach links von der Fahnbahn ab und streifte die Mittelschutzplanke. Anschließend kam das Fahrzeug aus zum jetzigen Zeitpunkt unbekannten Gründen zwischen Standstreifen und rechtem Fahrstreifen zum Stehen. Diese Verkehrssituation erkannte der nachfolgende Fahrzeugführer eines PKW Mercedes-Benz zu spät, fuhr dem PKW Ford hinten auf und erfasste auch den zu diesem Zeitpunkt außerhalb seines Fahrzeuges befindlichen 39-jährigen Fahrer des PKW Ford. Dieser erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 58-jährige Fahrer des PKW Mercedes-Benz und seine Beifahrerin wurden, wie auch die vier weiteren Insassen im PKW Ford schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Sie wurden nach notärztlicher Erstversogung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Es entstand Sachschaden in Höhe von schätzungsweise ca. 20.000 Euro. Zur Bergung der Fahrzeuge und Versorgung der Verletzten musste die A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt/Main zwischen dem Autobahndreieck Dernbach und der Anschlussstelle Montabaur für ca. dreienhalb Stunden voll gesperrt werden.

Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren aus Montabaur, Ebernhahn, Nentershausen, Mogendorf und Siershahn. Das DRK war mit vier Rettungswagen und zwei Notärzten vor Ort. Zudem untersützte die Autobahnmeisterei Heiligenroth, u.a. mit dem Aufbau von Sichtschutzwänden. Von der Polizeiautobahnstationen waren insgesamt drei Funkstreifenwagen im Einsatz. Durch den Polizeihubschrauber wurden Luftbildaufnahmen gefertigt.

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