E.coli-Alarm in Bornheim
Abkochgebot bleibt bestehen
Rhein-Sieg-Kreis. Seit dem 9. Oktober 2026 gilt in der Stadt Bornheim ein Abkochgebot für Trinkwasser, das durch das Kreisgesundheitsamt erlassen wurde. Der Grund dafür sind E.coli-Bakterien, die im Wasserwerk Urfeld in Wesseling nachgewiesen wurden. Dieses Wasserwerk versorgt teilweise auch Bornheim.
Der betroffene Abschnitt wurde schnell vom Netz genommen, um die Chlorierung zu aktivieren und die Wasserversorgung für Bornheim wiederherzustellen. Aufgrund der Chlorierung kann das Leitungswasser eventuell nach Chlor riechen, jedoch stellt dies keine Gesundheitsgefahr dar.
Vorsorglich wurde ein Abkochgebot ausgesprochen, da noch unklar ist, ob das Leitungsnetz in Bornheim kontaminiert wurde. Um eine solche Kontamination auszuschließen, müssen drei aufeinanderfolgende Wasserproben aus Bornheim unauffällig sein.
Zwei Proben sind bisher ohne Erregernachweis, während die dritte Probe derzeit ausgewertet wird. Die Bevölkerung wurde über die Warn-App NINA informiert, während die Ursachen des Problems noch untersucht werden.
Die Bürger von Bornheim sind aufgefordert, Wasser abzukochen und abzukühlen, bevor es für das Trinken, die Zubereitung von Speisen, das Zähneputzen oder die Reinigung offener Wunden verwendet wird. Zum Duschen oder Waschen kann das Wasser weiterhin verwendet werden.
Der Verbraucherschutz des Kreises warnt vor der Nutzung des belasteten Wassers ohne vorheriges Abkochen, insbesondere beim Waschen von Lebensmitteln für den Rohverzehr wie Salaten oder Obst. Beim Händewaschen in der Küche wird zusätzlich zur Seife eine Handdesinfektion empfohlen.
Weitere Informationen und ein FAQ zum Abkochgebot bietet der Rhein-Erft-Kreis online an. Die Entwarnung wird, ebenso wie die Warnung, über die Warn-App NINA erfolgen. Der Rhein-Sieg-Kreis empfiehlt generell, die kostenlose Warn-App NINA herunterzuladen, um stets über wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes informiert zu sein.
BA
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Symbolbild Foto: pixabay.com