Blaulicht | 01.03.2020, 08:23 Uhr

Polizei Neuwied warnt vor Lotto-Betrügern

Angebliche Gewinne nach Preisausschreiben

Angebliche Gewinne nach Preisausschreiben
482

Neuwied. Immer wieder wird der Polizei gemeldet, dass bevorzugt lebensältere Menschen von angeblichen Lottogesellschaften angerufen werden. Im aktuellen Fall soll die ältere Dame nach Lösung eines Kreuzworträtsels eine Summe von 38.500 Euro gewonnen haben. Für einen Sicherheitsdienst, der das Geld bis zur Übergabe bewachen müsse, würden Kosten von 800 bis 1000 Euro anfallen! Die Dame wurde noch beauftragt, bis zur Übergabe des Gewinns am kommenden Montag nicht darüber zu reden. Glücklicherweise hat die angerufene Frau diese Räuberpistole sofort erkannt, zumal sie auch an keinem Gewinnspiel durch Kreuzworträtsel teilgenommen hatte. Geistesgegenwärtig hat sie das Telefongespräch ohne Angaben von persönlichen Daten sofort beendet. Die Polizei rät dazu, bei solchen mehr als zweifelhaften Anrufen, bei denen von Gewinnspielen die Rede ist, an denen man nicht teilgenommen hat, auf keinen Fall auf die Geldforderungen der Anrufer einzugehen. Vielmehr sollten niemals am Telefon persönliche Daten wie Kontoverbindungen oder das Geburtsdatum weitergegeben werden. Am besten ist es, bei solchen Anrufen das Gespräch sofort zu beenden. In diesem Fall wurde die Frau über eine Festnetznummer aus Bonn (0228/28609810) angerufen. Diese Telefonnummer ist gefälscht und Verbraucherschutzeinrichtungen warnen im Internet davor.

Pressemitteilung Polizeidirektion Neuwied 

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Kursangebote 2. Semester
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
460

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
134

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen