Blaulicht | 12.08.2023

Manchmal verhalten sich Verkehrsteilnehmer so, dass die Polizei gar nicht anders kann, als sie zu kontrollieren...

Bier und „Kurze“: Ehrlicher Rollerfahrer mit kuriosem Verhalten

Symbolbild. Foto: Polizei NRW/ Jochen Tack

Niederkassel. Manchmal verhalten sich Verkehrsteilnehmer auf den Straßen so, dass die Polizei gar nicht anders kann, als sie zu kontrollieren. So ging es am Dienstagmittag (8. August) einer Troisdorfer Streife in Niederkassel mit einem dieser sogenannten „Selbststeller“. Gegen 14.30 Uhr fuhr ein 42-jähriger Bonner mit einem Motorroller ohne Helm (der hing am Lenker) auf dem Gehweg der Mondorfer Straße. Dass dieses Verhalten eine Polizeikontrolle nach sich zieht, hätte dem 42-Jährigen bei Fahrtantritt eigentlich klar sein dürfen. Möglicherweise lag die eingeschränkte Weitsicht an den Bieren und „Kurzen“, die der Bonner nach eigenen Angaben vor Fahrtantritt konsumiert hatte. Der Alkotest vor Ort ergab einen Wert von rund 1,4 Promille. Zu der Alkoholisierung kam hinzu, dass der 42-Jährige nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis für den Motorroller war und dieser auch nicht zugelassen war. Der sehr kooperative Bonner erklärte bereitwillig, dass er den Roller auch gar nicht anmelden wolle, da er ihn in naher Zukunft verkaufen werde. Zur Blutprobenentnahme musste der Fahrer mit zur Polizeiwache nach Troisdorf. Sein Roller blieb am Anhalteort zurück. Gegen den 42-Jährige läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr und gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

Symbolbild. Foto: Polizei NRW/ Jochen Tack

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