Veranstaltungen | 26.03.2019

„Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“ findet zum 20. Mal statt

„Frühlingserwachen“ in Höhr-Grenzhausen

Auftakt der touristischen Saison am Sonntag, 7. April von 11 bis 18 Uhr: Zahlreiche Galerien und Ateliers geöffnet

Quelle: Kannenbäckerland-Touristik-Service

Höhr-Grenzhausen. Ein Keramikfestival der besonderen Art – Sonderthema „Frühlingserwachen“ Zum Auftakt der touristischen Saison findet am Sonntag, 7. April bereits zum 20. Mal ein Keramikfestival der besonderen Art statt. Denn aktive Kunst- und Kulturförderung für die Keramik in Kunst, Handwerk und Design ist der Stadt Höhr-Grenzhausen ein großes Anliegen. Höhr-Grenzhausen fasst ihr Engagement mit den Begriffen „Natur, Kultur, Keramik – Höhr-Grenzhausen deckt den Tisch“ zusammen, was sich in dem diesjährigen Thema „Frühlingserwachen“ wunderbar wiederspiegelt.

An „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“ treffen due Besucher Keramiker in ihren Werkstätten und Ateliers. Sie können zuschauen, Fragen stellen und werden von der Vielfalt an unterschiedlichen Angeboten und den unzähligen Möglichkeiten, den Rohstoff Ton zu verarbeiten begeistert sein. Zeitgenössische Kunst, zukunftweisende Innovation und Jahrhunderte währende Tradition: Zum Auftakt der touristischen Saison 2019 zeigt Höhr-Grenzhausen seine keramische Kompetenz. Schön hergerichtete Werkstatträumen, Galerien und Läden präsentieren handgefertigten Lieblingsstücke – individuelle Gebrauchskeramik, zumeist entstanden auf der Töpferscheibe, Schmuck, künstlerische Einzelstücke oder den „Höhrer Hocker“ für den Garten. Als Start und Endpunkt der Stippvisite lockt für die ganze Familie der Besuch im europaweit größten Keramikmuseum.

Vielfältiges Angebot zeigt die Spielarten der Keramik-Kunst

Ein handlicher Flyer beschreibt alle Aktivitäten rund um die Veranstaltung und führt den Besucher zu den Werkstätten. Nachfolgend einige exemplarisch ausgewählte Angebote der beteiligten Werkstätten: Im Stadtteil Grenzhausen werden im Keramikmuseum Westerwald viele Aktionen zum Mitmachen und kreativen Arbeiten für die ganze Familie angeboten. Zusätzlich lädt das Museum bei freiem Eintritt zu einer besonderen Ausstellungseröffnung ein: „100 Jahre RASTAL – Glas im Keramikmuseum?“ heißt das Thema der Ausstellung. Nach der Eröffnung um 11 Uhr werden Studierende der Glasklasse des Institutes für Künstlerischem Keramik und Glas mit RASTAL-Gläsern experimentieren. Um 14 Uhr findet ein Familienworkshop statt, bei dem sich Groß und Klein einen Blumentopf für die Frühlingsblumen gestalten können. Weiter gibt es für Kinder eine Museumsrally unter dem Motto „Geschichte der Trinkgefäße“. Das Café Creativ im Museum lädt anschließend zum Verweilen ein. Fußläufig nur etwa 150 Meter vom Museum entfernt zeigt Alina Penninger in ihrem Garten und in der Werkstatt handgefertigtes Steinzeuggeschirr und Gartenkeramik mit zarten Dekoren verziert. Unweit dahinter befindet sich das Keramische Atelier Claudia Henkel im Töpferhof. Ihre Türen sind geöffnet und sie zeigt florale Dekore auf Tassen, blühendes auf Übertöpfen, das Blatt auf Teller, Blumiges in der Vase. Hier verschmelzen pflanzliche und keramische Welten. Man findet Vasen auf dem Tisch, hängend an der Wand, frei schwebend im Raum. Komponiertes Frühlingsblühen in Wechselwirkung mit Porzellan.

Die Kombination Werkstatt, Laden, Galerie und Café finden Besucher in der Kasino-Keramikkultur bei Nicole Thoss. Individuell, innovativ, unverwechselbar und alles von Hand gemacht! Gezeigt wird zeitgenössische Keramik aus verschiedenen Werkstätten, mit viel Leidenschaft hergestellt, für besondere Anlässe, für jeden Tag, für jeden Geschmack. Im großen Tassenregal findet der ein oder andere bestimmt seine Lieblingstasse und für das leibliche Wohl wird im angrenzenden Café gesorgt. Die alte Merkelbach-Manufaktur ist ein Dschungel. Ein Dickicht aus Erinnerungen an eine andere keramische Zeit. Seit einigen Jahren schon wuchern und blühen hier neue Ideen der Werkstattgemeinschaft CeraMix. Fünf Keramiker haben inzwischen in den alten Räumen Wurzeln geschlagen. In diesem Jahr präsentieren sie zwischen staubigem Steinzeug frisches Grünzeug und gewähren Einblicke in das geschichtsträchtige Gemäuer. Eine Vielzahl von Keramikern mit tollen Angeboten sind auf dem Merkelbach-Hof zu sehen. Dort sind die Werkstätten Andreas Hinder, Armin Skirde, Keramikwerkstatt Matschke/Meyer (Ute Matschke und Maria Meyer), Lion & Lion und die Keramikgruppe Grenzhausen kreativ in Sachen Keramik unterwegs. „Ist die Katze aus dem Haus,…“: Fabelhafte Tischgenossen und anders Getier findet man unter anderem bei Andreas Hinder.

In den Fachschulen für Keramik „qualmt“ es bei den Raku-Vorführungen mit Keramikmeister Arno Hastenteufel. Weiter findet man eine große Auswahl an Unikatkeramik für Tafel, Raum und Garten, geschaffen von den Gestaltern in Ausbildung. Hausgemachte Limonaden und andere Durstlöscher für Aufgeweckte in individuell gestalteten Gefäßen und schönen Kinderbechern, tolle Geschenke in frischem Design findet man hier.

Nicht nur das Herz von „Keramikprofis“ schlägt bei der Hans Wolbring GmbH höher. Den gesamten keramischen Bedarf findet man dort. Seien es Brennöfen, Glasuren Farbkörper oder Rohstoffe, Ton und Farben.

In den Erlen 2 in Hilgert findet man das Tonhaus Ulf Huppertz. Dort erleben Besucher den Brand eines traditionellen Holzofens, Rakukeramik, Porzellan und Steinzeuggeschirr vom Feinsten.

Der Aktivbereich im Stadtteil Höhr bietet ebenfalls einiges

„Achtung Kunst“ heißt die Werkstatt, die sich Am Damm 6 befindet. Das Keramikerpaar Tanja und Gideon Necker laden zu einer Gartenausstellung ein und zeigen die neuesten Arbeiten im Atelier. 125 Jahre Girmscheid: Das ist Tradition! Bei Girmscheid gibt es „Salzglasur zum Anfassen“ und einen Werksverkauf auf über 250 qm. Es wird viel geboten: Die Gäste erleben Handarbeit und schauen zu, wie das Setzen eines Salzofens funktioniert. Neu und erstmals dabei: In der Schneebergstr. 33 entsteht etwas Besonderes, das „Art Space Andromeda“: Drei internationale Keramiker, in Persona Alaa Aldin Nabhahn, Anne Klein und Juyoung Paek, zeigen unter dem Motto „growing as pink and yellow... das neue grau und blau!“ Art Space Andromeda ist ein Kunstraum, der aus einer Kollaboration von drei Künstlern entstanden ist. In Verbindung mit „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“ werden die Künstler sich mit einem Rakubrand und einer Ausstellungseröffnung vorstellen. Juyoung Paek, Alaa Aldin Nabhan und Anne Klein würden sich sehr über viele Gäste freuen beim Rakubrand von 12 bis 14 und 16 bis 18 Uhr. Die Ausstellungseröffnung findet um 17 Uhr statt. Auch erstmals dabei ist Arthur Mueller, Werkstattmeister im Kunstinstitut (IKKG). Er zeigt in seiner eigenen Werkstatt zeitgemäßes Geschirr, Gartenkeramik und Künstlerische Einzelstücke. Auch wird es an dem Tag einen Reduktionsbrand im Gasofen geben. Neben vielfältiger Keramik kann man in der Keramikwerkstatt Charlotte und Sigerd Böhmer einen alten „Kannenofen“ besichtigen. Auch dort dreht sich die Scheibe. Deren Markenzeichen: Warme Farben, alles passt zusammen, jedes Stück anders dekoriert. Zu Gast in diesem Jahr ist mit tönernen Tabakpfeifen der Pfeifenbäcker Steuler aus Hilgert.

Man sieht: Am Sonntag, 7. April wird bei „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“ in Höhr-Grenzhausen wieder so einiges geboten. Falls man sich vorab noch etwas näher über die teilnehmenden Keramikwerkstätten erkundigen möchte: www.keramik-stadt.de.

Verkehr und Verpflegung

Damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, hat die heimische Gastronomie regionale und internationale Küche im Angebot. Um die einzelnen Keramikwerkstätten bequem besuchen zu können, stellt die Stadt Höhr-Grenzhausen als Veranstalter einen kostenlosen „Keramik-Pendel-Bus“ zur Verfügung. Dieser bringt die Besucher zu den Aktionspunkten. Das Auto können sie gerne auf den kostenfreien innerörtlichen Parkplätzen stehen lassen. Höhr-Grenzhausen, mit Autobahnanschluss, liegt verkehrsgünstig zwischen den Wirtschaftszentren Rhein-Ruhr und Rhein-Main im Kannenbäckerland im schönen Westerwald. Von dort erreichen Besucher Höhr-Grenzhausen über die A 3 (von Köln oder Frankfurt kommend) und Dreieck Dernbach über die A 48 in Richtung Koblenz in weniger als einer Autostunde. Den Flyer zur Veranstaltung gibt es beim Kannenbäckerland-Touristik-Service, Lindenstr. 13 in 56203 Höhr-Grenzhausen, Tel.: (0 26 24) 1 94 33, Fax (0 26 24) 95 23 56, E-Mail hg@kannenbaeckerland.de, www.kannenbaeckerland.de.

Pressemitteilung

Kannenbäckerland-
Touristik-Service

Quelle: Kannenbäckerland-Touristik-Service

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