Gemeinsam für besseren Mobilfunk im Wahlkreis Montabaur
Mongtabaur. Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Harald Orthey kamen Vertreter der Mobilfunknetzbetreiber, der Clearingstelle Mobilfunk Rheinland-Pfalz sowie zahlreiche kommunale Entscheidungsträger zur Veranstaltung „Gemeinsam für besseren Mobilfunk“ zusammen. Gastgeber war das Unternehmen 1&1 in Montabaur mit CEO Michael Martin.
Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter aus dem Wahlkreis Montabaur nutzten die Gelegenheit, konkrete Problemlagen offen anzusprechen und direkt mit den Netzbetreibern ins Gespräch zu kommen. Viele von ihnen zeigten sich erfreut über das Engagement von Harald Orthey, der das Thema Mobilfunk frühzeitig aufgegriffen und alle Beteiligten an einen Tisch gebracht hatte.
Auch der ländliche Raum benötigt Mobilfunk
Zu Beginn machte Orthey deutlich: „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass Mobilfunk bei uns so selbstverständlich nutzbar ist wie in jeder Großstadt. Das ist nicht zu viel verlangt. Und wir als Politik müssen auf allen Ebenen dafür sorgen, dass sich niemand mehr mit Funklöchern abfinden muss.“ Es gehe nicht um Komfort oder Luxus, sondern um Sicherheit, Erreichbarkeit, wirtschaftliche Entwicklung und die berechtigte Erwartung, nicht vom digitalen Fortschritt abgehängt zu werden.
Ein zentrales Thema der Diskussion war die Anbindung neuer Mobilfunkmasten an das Stromnetz. Aktuell dauern Stromanschlüsse teilweise 15 Monate und länger. Orthey betonte: „Ein genehmigter Mast hilft niemandem, wenn er monatelang nicht ans Netz gehen kann. Wenn Mobilfunk als überragendes öffentliches Interesse gilt, dann muss sich das auch bei Stromanschlüssen und Genehmigungen widerspiegeln.“ Hier seien Energieversorger und zuständige Behörden gleichermaßen gefragt.
Mobilfunkbetreiber zum Sachstand
In kurzen Impulsreferaten stellten die Mobilfunkbetreiber ihre Perspektiven dar. Diskutiert wurden bestehende Versorgungslücken trotz hoher Investitionen, bürokratische Hürden, der aktuelle Ausbaustand sowie die weitere Planung für den ländlichen Raum.
René Zimmermann, Kommunalbeauftragter der Deutschen Telekom AG, hob die konstruktive Zusammenarbeit mit den Kommunen als entscheidenden Faktor hervor, insbesondere bei der Standortsuche und bei zeitnahen Rückmeldungen vor Ort. Bettina Kröckel, Senior Expertin Mobilfunk und Umwelt bei Vodafone, sowie ihre Kollegin Tanja Marek betonten ebenfalls, dass sich Kommunen frühzeitig in Planungsverfahren einbringen müssten, um die Versorgungsqualität spürbar zu verbessern.
Christian Groeneveld von Telefónica Germany verwies auf die schwierige Stromanbindung vieler Standorte und sah weiteres Beschleunigungspotenzial im Abbau bürokratischer Hemmnisse. Michael Martin, CEO von 1&1 Mobilfunk, machte deutlich, dass sein Unternehmen den Wettbewerb stärke und der ländliche Raum trotz aktueller Investitionsschwerpunkte in den Städten Teil der Zielplanung sei.
Wolf Schünemann von der Clearingstelle Mobilfunk Rheinland-Pfalz erläuterte deren Rolle als Schnittstelle zwischen Kommunen und Netzbetreibern und ermutigte die Gemeinden zur aktiven Zusammenarbeit, um Hürden bei der Standortfindung gemeinsam zu überwinden.
Für den ländlichen Raum aktiv
Auch die anwesenden Kommunalpolitiker schilderten konkrete Mängel in der Mobilfunkversorgung. Bereits während der Veranstaltung wurden erste Kontakte zwischen Kommunen und Netzbetreibern zur Problemlösung geknüpft.
Zum Abschluss dankte Harald Orthey allen Beteiligten für die offenen Beiträge und die konstruktive Diskussion. Diese habe klar gezeigt, was gemeinsam getan werden könne und „was wir tun müssen“. Die Zielrichtung bleibe eindeutig: „Gemeinsam für besseren Mobilfunk“. Pressemitteilung MdB Harald Orthey
