Allgemeine Berichte | 27.05.2026, 09:48 Uhr

Bereits kleine Maßnahmen können an heißen Tagen viel bewirken

Hitze: Die häufig unterschätzte Gefahr

Symbolbild.

Region. Hitzeperioden gab es schon immer – doch durch den Klimawandel treten sie häufiger auf und werden intensiver. Hohe Temperaturen belasten den Körper und können insbesondere für ältere und kranke Menschen, aber auch für Säuglinge und kleine Kinder gefährlich werden. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen. Das Gesundheitsamt des Westerwaldkreises informiert deshalb über einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz an heißen Tagen.

Oft helfen bereits kleine Veränderungen im Alltag, um den Körper zu entlasten und gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Besonders wichtig ist es, ausreichend zu trinken. Wasser und ungesüßte Tees unterstützen den Organismus dabei, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Auch leichte, wasserreiche Lebensmittel wie Gurken, Melonen oder Erdbeeren sind an heißen Tagen ideal. Alkohol und größere Mengen Koffein sollten hingegen möglichst vermieden werden, da sie den Körper zusätzlich austrocknen können.

Für schnelle Abkühlung sorgen feuchte Tücher auf Armen, Beinen, Gesicht oder Nacken. Auch eine Sprühflasche mit Wasser kann helfen, den Körper zwischendurch angenehm zu kühlen.

Mit einfachen Mitteln lässt sich zudem verhindern, dass sich Wohn- und Arbeitsräume zu stark aufheizen. Empfehlenswert sind frühmorgendliches Lüften, geschlossene Rollläden oder Vorhänge während der heißen Stunden sowie das Ausschalten nicht benötigter Elektrogeräte.

Wer sich im Freien aufhält, sollte helle, luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen sowie auf Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor achten. Körperlich anstrengende Tätigkeiten und Erledigungen sollten möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Besonders wichtig: Kinder und Tiere dürfen niemals im parkenden Auto zurückgelassen werden – auch nicht für kurze Zeit.

Neben dem eigenen Schutz spielt auch gegenseitige Unterstützung eine wichtige Rolle. Gerade ältere oder alleinlebende Menschen benötigen an Hitzetagen häufig Hilfe. Ein kurzer Anruf oder ein Besuch kann bereits viel bewirken und im Ernstfall sogar lebensrettend sein.

Treten Symptome wie trockene, heiße Haut, Verwirrtheit, Krämpfe oder Bewusstlosigkeit auf, sollte umgehend der Rettungsdienst alarmiert werden. Betroffene müssen bis zum Eintreffen der Hilfe an einen kühlen Ort gebracht und vorsichtig gekühlt werden.

Die wichtigste Botschaft bleibt: Hitze ist ernst zu nehmen – und ein wirksamer Hitzeschutz beginnt bereits mit einfachen Maßnahmen im Alltag.

Pressemitteilung Kreisverwaltung des Westerwaldkreises

Symbolbild. Foto: pixabay.com

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag
Rund ums Haus
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Sonderseiten Pellenzer Ausbildungsmesse
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor.Foto: St. Nikolaus-Stiftshospital/Holger Lindner
667

Rheinland-Pfalz bestätigt breites medizinisches Leistungsspektrum und stärkt das St. Nikolaus-Stiftshospital als wichtigen Standort

Krankenhaus Andernach geht gestärkt aus neuer Leistungsgruppenzuteilung hervor

Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Durch die zugewiesenen Leistungsgruppen werden rund 99,5 Prozent des bisherigen Leistungsspektrums vollständig abgebildet. Das Krankenhaus sowie der Träger, die Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, sehen darin die hohe medizinische Qualität und breite Expertise des Hauses bestätigt.

Weiterlesen

Öffentliche Bekanntmachung
552

Allgemeine Berichte

Öffentliche Bekanntmachung

Einladung zur nicht öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Sinzig-Franken am Mittwoch, den 23.09.2026, um 19.00 Uhr, in der alten Schule, Maisgasse, 53489 Sinzig-Franken

Weiterlesen

Symbolbild.
341

Ulmen. Am Freitag, den 4. September 2026, ereignete sich gegen 00:10 Uhr im Einmündungsbereich der B259 und K2 in der Ortslage Ulmen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen. Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein Autofahrer die B259 von Ulmen in Richtung Auderath. Ein anderer Fahrer befand sich auf der K2 und wollte nach links auf die B259 abbiegen. Im Einmündungsbereich kam es dann aufgrund einer Vorfahrtsmissachtung zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Weiterlesen