Allgemeine Berichte | 27.05.2026

Bereits kleine Maßnahmen können an heißen Tagen viel bewirken

Hitze: Die häufig unterschätzte Gefahr

Symbolbild.

Region. Hitzeperioden gab es schon immer – doch durch den Klimawandel treten sie häufiger auf und werden intensiver. Hohe Temperaturen belasten den Körper und können insbesondere für ältere und kranke Menschen, aber auch für Säuglinge und kleine Kinder gefährlich werden. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen. Das Gesundheitsamt des Westerwaldkreises informiert deshalb über einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz an heißen Tagen.

Oft helfen bereits kleine Veränderungen im Alltag, um den Körper zu entlasten und gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Besonders wichtig ist es, ausreichend zu trinken. Wasser und ungesüßte Tees unterstützen den Organismus dabei, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Auch leichte, wasserreiche Lebensmittel wie Gurken, Melonen oder Erdbeeren sind an heißen Tagen ideal. Alkohol und größere Mengen Koffein sollten hingegen möglichst vermieden werden, da sie den Körper zusätzlich austrocknen können.

Für schnelle Abkühlung sorgen feuchte Tücher auf Armen, Beinen, Gesicht oder Nacken. Auch eine Sprühflasche mit Wasser kann helfen, den Körper zwischendurch angenehm zu kühlen.

Mit einfachen Mitteln lässt sich zudem verhindern, dass sich Wohn- und Arbeitsräume zu stark aufheizen. Empfehlenswert sind frühmorgendliches Lüften, geschlossene Rollläden oder Vorhänge während der heißen Stunden sowie das Ausschalten nicht benötigter Elektrogeräte.

Wer sich im Freien aufhält, sollte helle, luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen sowie auf Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor achten. Körperlich anstrengende Tätigkeiten und Erledigungen sollten möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Besonders wichtig: Kinder und Tiere dürfen niemals im parkenden Auto zurückgelassen werden – auch nicht für kurze Zeit.

Neben dem eigenen Schutz spielt auch gegenseitige Unterstützung eine wichtige Rolle. Gerade ältere oder alleinlebende Menschen benötigen an Hitzetagen häufig Hilfe. Ein kurzer Anruf oder ein Besuch kann bereits viel bewirken und im Ernstfall sogar lebensrettend sein.

Treten Symptome wie trockene, heiße Haut, Verwirrtheit, Krämpfe oder Bewusstlosigkeit auf, sollte umgehend der Rettungsdienst alarmiert werden. Betroffene müssen bis zum Eintreffen der Hilfe an einen kühlen Ort gebracht und vorsichtig gekühlt werden.

Die wichtigste Botschaft bleibt: Hitze ist ernst zu nehmen – und ein wirksamer Hitzeschutz beginnt bereits mit einfachen Maßnahmen im Alltag.

Pressemitteilung Kreisverwaltung des Westerwaldkreises

Symbolbild. Foto: pixabay.com

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Jubiläum Krupp Verlag
Wir feiern 150 jährigen Geburtstag
150 Jahre Sinziger Zeitungstradition
Einzelbuchungen  149180/0
150 Jahre Blick aktuell
150 Jahre Zeitungsgeschichte
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Symbolbild
2580

Deutscher Wetterdienst warnt: Stufe 3 Gewitter im Anmarsch

14.07.: Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter

Region. Der Deutsche Wetterdienst hat für den Kreis Ahrweiler und den Kreis Mayen-Koblenz eine Warnung vor schwerem Gewitter herausgegeben. Diese amtliche Unwetterwarnung bezieht sich auf den Zeitraum vom Dienstag, 14. Juli 2026, 16:03 Uhr bis voraussichtlich 17 Uhr desselben Tages. Die Warnung weist auf die Gefahr von Gewittern der Stufe 3 von 4 hin.

Weiterlesen

Symbolbild
1267

Der DWD warnt besonders vor Blitzeinschlägen

14.07.: Update: Schweres Gewitter im Anmarsch

Region. Der Deutsche Wetterdienst hat für den Kreis Ahrweiler und den Kreis Mayen-Koblenz eine Warnung vor schwerem Gewitter herausgegeben. Diese amtliche Unwetterwarnung bezieht sich jetzt auf den Zeitraum vom Dienstag, 14. Juli 2026, 16:38 Uhr bis voraussichtlich 17.30 Uhr desselben Tages. Die Warnung weist auf die Gefahr von Gewittern der Stufe 3 von 4 hin.

Weiterlesen