Apollinariskirche Remagen
Kammerchor Voci di Fuoco zu Gast
Remagen. Am Sonntag, 4. November gastiert um 16 Uhr der Kammerchor Voci di Fuoco unter Leitung von Fabian Hemmelmann in der Apollinariskirche in Remagen. Die Remagener können sich besonders freuen, da der Kammerchor durch Organistin Christiane von Essen und den Cellisten David Schütte aus Oberwinter verstärkt wird. Christiane von Essen schloss ein Schulmusikstudium (Hauptfach Orgel) in Freiburg ab, dann folgte eine Ausblidung zur Kirchenmusik an der Musikhochschule in Köln. Von 1980 bis 2015 war sie Kirchenmusikerin in Oberwinter. David Schütte absolvierte nach dem Studium der Schulmusik (Hauptfach Chello) und dem Bachelor (Schwerpunkt Kammermusik) einen Masterstudiengang an der Musikhochschule in Köln. Das zentrale Werk dieses Gastspiels ist das Requiem des französischen Komponisten Gabriel Fauré (1845-1924). Hinzu kommen von ihm sowie von Camille Saint-Saëns (1835-1921) weitere geistliche Werke der französischen Romantik, unter anderem der „Cantique de Jean Racine“ von Fauré mit französischem Text, aus dem auch der Titel des Programms „Divin Sauveur“ („Göttlicher Erlöser“) stammt. Der Kammerchor Voci di Fuoco entstand als Projektchor der Bonner Gesangsschule Stimmschmiede. Der Bariton Fabian Hemmelmann, Konzertsänger und Künstlerischer Leiter des Profi-Ensembles Kölner Vokalsolisten arbeitete hier mit geschulten Amateuren in Konzertprojekten mit Solo-Ensembles und Chor in oratorischen und kirchenmusikalischen Konzerten mit Orgel und Streicherorchester. So entstanden bereits Aufführungen der Oper „Dido & Aeneas“ von Henry Purcell, des frühbarocken Oratoriums „Jephte“ von Carissimi, den „Musikalischen Exequien“ von Heinrich Schütz, des „Requiem für Mignon“ von Schumann, sowie der „Zigeunerlieder“ von Brahms und des Weihnachtsoratoriums von Saint-Saens. Einmal im Jahr widmen sich die Sängerinnen und Sänger auch anspruchsvoller A Cappella-Literatur von Haßler und Gibbons bis Hindemith und Britten. Die Aufführungen fanden bisher vor allem in Bonn (St. Cyprian und Museum Koenig), aber auch in Alt. St. Heribert in Köln, der Neuen Kirche Wuppertal und der Synagoge Ahrweiler statt. Der Einlass beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Künstler sind jedoch willkommen.
Wer an diesem Sonntag keine Zeit hat nach Remagen zu kommen, kann das Konzert auch schon am Tag zurvor, am Samstag den 3. November um 16 Uhr in St. Nikolaus Kirche in Bonn-Kessenich hören.
