Alles über Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung
Kostenfreier Vortrag: Heute regeln, was morgen zählt
Rennerod. Niemand weiß, was der nächste Tag bringt: Ein Unfall oder eine schwere Krankheit können Menschen jeden Alters völlig unerwartet treffen. In solchen Momenten ist es entscheidend, dass vertraute Personen wissen, was zu tun ist – und im Sinne der Betroffenen handeln können und dürfen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen, Wünsche festzuhalten und Bevollmächtigte zu benennen.
Unter dem Titel „Sorgen Sie vor – dafür ist es nie zu früh!“ lädt die Arbeitsgemeinschaft der Betreuungsbehörde und Betreuungsvereine des Westerwaldkreises am 5. Mai zu einem kostenfreien Vortrag nach Rennerod ein. Beginn ist um 18 Uhr in der Westerwaldhalle (Nebenraum).
Im Mittelpunkt stehen zentrale Fragen rund um Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung: Welche Chancen, aber auch Risiken bringt eine Vorsorgevollmacht mit sich? Was ist zu beachten, damit im Ernstfall schnell gehandelt werden kann? Für wen ist eine Betreuungsverfügung sinnvoll? Wann tritt eine Patientenverfügung in Kraft – und welche Vorstellungen lassen sich darin festhalten?
Referentin Elke Schäfer-Krüger von der Betreuungsvereinigung des Caritasverbands Westerwald-Rhein-Lahn informiert umfassend über die verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten. Sie erläutert rechtliche Grundlagen ebenso wie praktische Gestaltungsvarianten. Ziel ist es, Angehörige oder enge Bezugspersonen in die Lage zu versetzen, im Ernstfall ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand nach den Wünschen der Betroffenen Maßnahmen ergreifen zu können.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Für Rückfragen steht die Referentin vorab telefonisch unter 02602 1606-13 oder per E-Mail an elke.schaefer-krueger@cv-ww-rl.de zur Verfügung.
BA
