Veranstaltungen | 07.11.2019

Jahresabschluss im Eifeler Mühlsteinrevier

Layen-Leuchten und Weltmusik

Am Sonntag, 1. Dezember

„The Jellyman’s Daughter“ stammen aus dem schottischen Edinburgh und spielen Bluegrass, Post-Rock, Folk und Alt-Pop vom Feinsten. Fotos: privat

Region. Es war ein ereignisreiches Jahr im Eifeler Mühlsteinrevier. Viele gemeinsame Veranstaltungen hat die Kooperation aus den Städten Mayen und Mendig, den Verbandsgemeinden Mendig und Vordereifel sowie den Ortsgemeinden Kottenheim und Ettringen im Rahmen ihrer Zusammenarbeit auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe präsentiert. Man denke insbesondere an die italienische Nacht im Mayener Grubenfeld oder die Eröffnung des Mühlsteinwanderweges, der die einzelnen Grubenfelder mit einem Wanderweg verbindet. Krönender Abschluss des Jahres soll die Veranstaltung „Layen-Leuchten und Weltmusik“ sein, die am Sonntag, 1. Dezember mitten im Mühlsteinrevier veranstaltet wird. Das Winfeld mit seinen historischen Relikten aus der vergangenen Zeit der Steinhauer steht ab 17 Uhr im Mittelpunkt des ersten Teils der Veranstaltung. Wann hat man schon einmal „Layen“ leuchten gesehen? Lichtkünstler Peter Bauer, der schon verschiedene Objekte wie die Burg Eltz oder den Königsstuhl in Rhens in den schillernsten Farben erscheinen ließ, wird in acht Stationen die Highlights im Winfeld illuminieren. Ob ehemalige Grubenkräne oder Loren, ob basaltene Abbauwände oder Findlinge, alles wird man ganz anders erleben als bei einer herkömmlichen Wanderung. Start ist am Parkplatz Winfeld zwischen Ettringen und Kottenheim. Um den Rundweg auch in der Dämmerung sicher passieren zu können, ist es wichtig, seine Taschenlampe selbst mit zu bringen. Der Eintritt ist frei. Um 19.30 Uhr erlöschen die Lichter dann wieder. Und der zweite Teil beginnt dann um 19.30 Uhr im Saal des Gasthauses „Adler“ in Kottenheim. Dort sind Weltmusiker zu Gast. Richtig, gute, handgemachte Musik von „Jellyman´s Daughter“ ist dort zu hören. In ihrer Heimat sind sie längst Stars ihres Genres. Hier in Deutschland geht es „back tot he roots“, kleine Konzerte mit direktem Publikumskontakt. „The Jellyman’s Daughter“ stammen aus dem schottischen Edinburgh und spielen Bluegrass, Post-Rock, Folk und Alt-Pop vom Feinsten. Emily Kelly und Graham Coe sind nicht nur großartige Multi-Instrumentalisten, sondern auch Songwriter und komponieren die Mehrzahl ihrer Stücke. In ihren Songs und Arrangements vereinen sie musikalische Virtuosität und Originalität sowie feinen Harmoniegesang. Das brillante Cello-Spiel von Graham ist perkussiv wie eine Trommel, um im nächsten Moment dunkel und geerdet als Bass zu untermalen und dann wieder süß wie eine Geige zu begleiten. Emily wiederum bezaubert mit ihrer ausdrucksstarken und dynamischen Stimme, mit der sie nicht nur verträumte Balladen vorträgt, sondern auch Ausflüge in den Soul, Rock und Bluegrass unternimmt. Beim weltberühmten Glasgower Festival Celtic Connections sorgten Emily Kelly und Graham Coe für Aufsehen und auf die Veröffentlichung ihres ersten Albums folgte eine Vielzahl an Radio-Auftritten - die Rezensenten waren voll des Lobes… Die Zeitung Sunday Herald (Schottland) kürte das Album zu einem ihrer Top-Alben des Jahres. Im Jahr 2015 erhielten sie bei den Scottish Alternative Music Awards eine Nominierung für den besten akustischen Akt und tourten in den Niederlanden und Dänemark, traten bei der Folk Alliance International in Kansas City auf und touren seitdem weltweit.

Vorverkauf

Da der Platz beschränkt ist, gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Karten. Der Vorverkauf beginnt sofort und man bekommt Karten bei: Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel, Tourist-Info, (in der ehemaligen Fa. Franzen) Hausener Straße, 56736 Kottenheim, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr; Lotto und Tabakwaren F.J. Blum, Poststraße 27, 56743 Mendig; Per E-Mail gegen Rechnung bei: tourismus@mendig.de

Pressemitteilung des

Eifeler Mühlsteinreviers

Leutende Loren, ehemalige Grubenkräne und basaltene Abbauwände werden spektakulär illuminiert.

Leutende Loren, ehemalige Grubenkräne und basaltene Abbauwände werden spektakulär illuminiert.

„The Jellyman’s Daughter“ stammen aus dem schottischen Edinburgh und spielen Bluegrass, Post-Rock, Folk und Alt-Pop vom Feinsten. Fotos: privat

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