Blaulicht | 07.02.2026, 09:12 Uhr

Abgetrennte Hände waren auf A45 und Leiche in Waldstück gefunden worden – Kopf bis heute nicht gefunden

06.02.: Nach Frauenleichenfund bei Monreal: Tatverdächtiger Lebensgefährte aus Äthiopien ausgeliefert

Symbolbild. Foto: ROB
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Bonn. Mitte November 2025 waren die abgetrennten Hände einer Frau auf der A45 zwischen dem Kreuz Olpe-Süd und Freudenberg und Anfang Dezember ihre Leiche in einem Waldstück bei Monreal (Kreis Mayen-Koblenz) gefunden worden. Im diesem Fall hatten die Staatsanwaltschaft Bonn und die Bonner Polizei am 3. Dezember 2025 die Ermittlungen übernommen. Seit dem 15. Dezember 2025 lag ein Haftbefehl für den in Bonn amtlich gemeldeten Lebensgefährten der Frau vor. Der 41-Jährige hatte sich nach dem bisherigen Sachstand nach der Tat nach Äthiopien abgesetzt, wo er sich seit Ende November auf Veranlassung der lokalen Behörden in amtlicher Verwahrung befand.

Nachdem durch die Staatsanwaltschaft Bonn unter Einbindung des Auswärtigen Amtes ein Auslieferungsersuchen an die äthiopischen Behörden gestellt wurde, reisten am Mittwoch (4. Februar) Ermittler der Mordkommission und der Bonner Staatsanwaltschaft nach Äthiopien, um den 41-Jährigen nach Deutschland zu bringen und an die deutsche Justiz zu übergeben.

Heute Mittag konnte der Mann, der sich bislang nicht näher zur Tat eingelassen hat, dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Bonn vorgeführt werden. Dieser erließ unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Beschuldigten, der daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

Weiter unklar ist bislang, wo die 32-Jährige, die die Bonner Unterkunft in den Morgenstunden des 16. November 2025 verlassen hatte, getötet worden ist. Auch der Kopf der Frau wurde bislang nicht gefunden. Pressemitteilung Polizei Bonn/Staatsanwaltschaft Bonn

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