Ratgeber | 19.06.2026, 08:32 Uhr

Was Lehm kann, kann keine Klimaanlage

Natürlich kühl durch den Sommer

Wohlfühlen, auch wenn das Thermometer auf Spitzenwerte klettert: Lehm-Klimaplatten eignen sich zur energiesparenden Kühlung und schaffen ein gesundes Raumklima für die ganze Familie.
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(DJD). Wer ein älteres Haus modernisiert oder ein Dachgeschoss ausbaut, kennt das Problem: Während die Heizkosten dank moderner Technik sinken, werden überhitzte Wohnräume im Sommer zunehmend zur Belastung. Fachleute gehen davon aus, dass in Europa künftig immer mehr Energie für die Kühlung von Gebäuden benötigt wird. Viele Hausbesitzer wünschen sich daher Lösungen, die ohne laute Klimageräte, Zugluft und hohe Stromkosten auskommen. Eine mögliche Lösung bieten Lehm-Klimaplatten mit integrierter Wand- oder Deckenheizung. Sie können im Winter behagliche Strahlungswärme liefern und im Sommer zum Beispiel in Verbindung mit einer reversiblen Wärmepumpe die Räume angenehm kühlen. Besonders in Dachgeschosswohnungen, bei Dachbodenausbauten im Einfamilienhaus oder bei Altbauten mit Ensembleschutz lassen sich so Wohnkomfort und Energieeffizienz verbessern.

Sanfte Kühlung und gesundes Raumklima

Im Unterschied zu Klimageräten oder Lüftungssystemen arbeiten wassergeführte Wand- und Deckensysteme nahezu geräuschlos, ohne Zugluft und ohne Staubverwirbelungen. Das kühle Wasser zirkuliert in den integrierten Rohrleitungen und temperiert die Oberflächen angenehm. Gleichzeitig spielt Lehm seine natürlichen Stärken aus. Er kann Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen, zwischenspeichern und bei Bedarf wieder abgeben. Das trägt dazu bei, Temperaturschwankungen zu nivellieren und ein ausgeglichenes Wohnklima mit einer Luftfeuchtigkeit im optimalen Bereich zu schaffen. Darüber hinaus bindet Lehm Geruchs- und Schadstoffe und unterstützt so ein gesundes Wohnumfeld.

Auch für Sanierer und Heimwerker interessant

Wer ohnehin renoviert, kann die Kühl- und Heizfunktion oft ohne großen Mehraufwand in die Modernisierung integrieren. Die vorgefertigten Lehm-Klimaplatten sind für eine einfache Montage konzipiert und können je nach Untergrund geschraubt oder geklebt werden. Auf Herstellerseiten stehen detaillierte Verarbeitungsanleitungen, Montageübersichten, Planungshilfen und oft auch Videos zur Verfügung, die Heimwerkern den Einbau erleichtern. Damit wird die Technik nicht nur für Neubauten, sondern auch für Altbauten und ausgebaute Dachgeschosse interessant. Wer heute saniert, kann so bereits die Herausforderungen der kommenden Sommer mitdenken – und schafft sich ein Zuhause, welches das ganze Jahr über für ein angenehmes Wohnklima sorgt.

Quelle:djd

Versierte Heimwerker können einen Innenausbau mit Lehm-Klimaplatten zum Heizen und Kühlen selbst in die Hand nehmen.

Versierte Heimwerker können einen Innenausbau mit Lehm-Klimaplatten zum Heizen und Kühlen selbst in die Hand nehmen. Foto: Tanner Werbung/DJD/naturbo

Mit Lehm-Klimaplatten als Flächenheizung und -kühlung lassen sich Dachgeschosse ganzjährig angenehm klimatisieren. Den Einbau können versierte Heimwerker sogar selbst vornehmen.

Mit Lehm-Klimaplatten als Flächenheizung und -kühlung lassen sich Dachgeschosse ganzjährig angenehm klimatisieren. Den Einbau können versierte Heimwerker sogar selbst vornehmen. Foto: DJD/naturbo

Lehm-Klimaplatten, als Flächenheizung und -kühlung in den Dachschrägen eingebaut, leisten ganzjährig einen Beitrag zur energieeffizienten Klimatisierung und zur Verbesserung der Raumluft.

Lehm-Klimaplatten, als Flächenheizung und -kühlung in den Dachschrägen eingebaut, leisten ganzjährig einen Beitrag zur energieeffizienten Klimatisierung und zur Verbesserung der Raumluft. Foto: DJD/naturbo

Wohlfühlen, auch wenn das Thermometer auf Spitzenwerte klettert: Lehm-Klimaplatten eignen sich zur energiesparenden Kühlung und schaffen ein gesundes Raumklima für die ganze Familie. Foto: Tanner Werbung/DJD/naturbo

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